Saugroboter im Winter: Roborock Saros 20 im Flur mit Salz und Splitt

Saugroboter im Sommer: Sand, offene Türen und Pollen

Saugroboter im Sommer: Sand, offene Türen und Pollen

Ein Saugroboter im Sommer hat es ehrlich gesagt schwerer als im Winter. Kaum sind die Terrassentür und die Fenster offen, trägt jeder, der reinkommt, Sand, kleine Steinchen und Blütenstaub mit in die Wohnung. Dazu kommen Pollen, die durch jedes gekippte Fenster hereinwehen, und Fußabdrücke auf Fliesen, die man barfuß sofort wieder sieht. Ich kenne das nur zu gut: morgens gewischt, mittags sieht der Flur schon wieder aus wie ein kleiner Strand. Genau hier spielt ein guter Saugroboter seine Stärke aus, wenn er oft läuft und Sand wirklich aufnimmt statt ihn nur zu verteilen.

In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es beim Saugroboter im Sommer wirklich ankommt. Wir sprechen über Sand im Flur, über offene Türen und Pollen, über Hitze und Akku und über die Pflege, die im Sommer einfach wichtiger wird. Dazu stelle ich dir drei Modelle vor, die ich für den Sommer für besonders sinnvoll halte, mit echten ca.-Preisen und ehrlichen Vor- und Nachteilen. Mein Favorit steht ganz vorne, aber lies ruhig bis zum Ende, denn für kleine Wohnungen und enge Flure ist das günstigste Modell hier manchmal die bessere Wahl.

⚡ Kurzantwort: Ein Saugroboter im Sommer lohnt sich, wenn er starke Saugkraft, eine gute Bürste für Sand und einen HEPA-Filter gegen Pollen mitbringt. Lass ihn im Sommer lieber kurz und oft laufen, statt einmal lang. Mein Favorit ist der Roborock Saros 20 mit ca. 949 Euro, weil er Sand, Steinchen und feinen Blütenstaub zuverlässig aufnimmt und die Mopps in der Station mit heißem Wasser wäscht.

Warum macht der Sommer dem Saugroboter so zu schaffen?

Im Winter ist der Schmutz meistens vorhersehbar: ein bisschen Straßendreck, etwas Salz, fertig. Im Sommer dagegen kommt der Dreck von überall. Die Kinder kommen vom Spielplatz mit Sand in den Schuhen, der Hund schüttelt sich nach dem Spaziergang im Flur, und wer barfuß vom Balkon kommt, trägt feine Erde und Pollen gleich mit. Offene Türen bedeuten außerdem: Der Roboter kann plötzlich in Räume fahren, die sonst zu sind, oder er fährt, wenn man Pech hat, direkt auf die Terrasse hinaus. Klingt lustig, ist es aber nicht, wenn er dann im Kies steht.

Dazu kommt die Hitze. Warme Luft trocknet eingetragenen Schmutz schnell an, und feiner Sand setzt sich in Fugen und in Teppichfasern fest. Wer dann nur einmal pro Woche saugen lässt, wundert sich, warum der Boden trotz Roboter stumpf aussieht. Die Lösung ist nicht mehr Saugkraft allein, sondern Regelmäßigkeit. Ein kurzer Lauf am Mittag und einer am Abend bringt im Sommer oft mehr als ein langer Lauf am Samstag. Und ja, das klingt nach mehr Arbeit für das Gerät, aber genau dafür ist es doch da, oder?

Sand im Flur: Was hilft wirklich gegen Körner und Steinchen?

Sand ist der ehrlichste Test für jeden Saugroboter. Feine Körner rutschen gern unter die Bürste durch, gröbere Steinchen werden von schwachen Geräten einfach weggeschoben. Was wirklich hilft, ist eine Kombination aus drei Dingen: erstens eine hohe Saugkraft, damit die Körner überhaupt vom Boden abheben, zweitens eine Bürste, die nah am Boden arbeitet und Sand nicht nur zur Seite fegt, und drittens eine Kantenbürste, die Sand aus den Ecken und entlang der Fußleisten holt. Beim Saugroboter für Sand im Flur achte ich deshalb immer zuerst auf die Bürste und erst danach auf die Zahl auf dem Datenblatt.

Ein praktischer Tipp aus meinem Alltag: Leg im Sommer eine kleine Fußmatte vor die Terrassentür und lass den Roboter den Flur als eigene Zone zweimal fahren. Die erste Runde nimmt den groben Sand, die zweite den feinen Rest. Viele Geräte lassen sich in der App so einstellen, dass ein Raum doppelt gereinigt wird. Das dauert nur ein paar Minuten länger und der Unterschied ist wirklich sichtbar. Und falls du Teppich im Flur hast: Stell die Teppicherkennung so ein, dass der Roboter dort mit voller Leistung fährt. Sand im Teppich ist sonst nach ein paar Wochen richtig festgetreten.

Noch etwas, das viele unterschätzen: Der Staubbehälter. Sand ist schwer und füllt den Behälter schneller, als man denkt. Bei Modellen mit Absaugstation ist das kein Thema, die Station saugt den Behälter nach jedem Lauf leer. Ohne Station solltest du den Behälter im Sommer nach jedem zweiten Lauf kurz ausklopfen. Dauert zehn Sekunden und verhindert, dass der Roboter mit vollem Behälter nur noch halbherzig saugt.

Offene Türen und Pollen: Was kann ein Saugroboter da überhaupt leisten?

Hier muss ich ehrlich sein: Ein Saugroboter filtert keine Luft. Er kann Pollen nicht aus der Raumluft holen, dafür ist ein Luftreiniger da. Was er aber sehr wohl kann: Er nimmt Pollen vom Boden auf, bevor sie sich in Teppichen festsetzen und bei jedem Schritt wieder aufgewirbelt werden. Und genau das ist für Allergiker im Sommer ein echter Unterschied. Wer morgens lüftet und danach den Roboter laufen lässt, hat am Abend deutlich weniger Pollenstaub auf dem Boden liegen. Klingt banal, hilft aber.

Wichtig ist dabei der Filter. Ein echter HEPA-Filter hält feine Partikel zurück, statt sie hinten wieder auszublasen. Achte beim Kauf darauf, dass der Hersteller den Filter auch wirklich als HEPA ausweist, und wechsle ihn im Sommer öfter als im Winter. Ich mache das alle sechs bis acht Wochen, wenn die Pollen fliegen, und klopfe den Filter zwischendurch vorsichtig aus. Ein verstopfter Filter kostet Saugkraft, und das merkt man gerade bei feinem Blütenstaub sofort.

Bei offenen Türen hilft außerdem eine klare Karte mit No-Go-Zonen. Sperre die Terrasse und den Balkon in der App, bevor der Roboter das erste Mal im Sommer losfährt. Auch ein offener Durchgang zum Garten kann zur Falle werden, wenn der Roboter über eine niedrige Schwelle fährt und dann im Freien nicht mehr zurückfindet. Lieber einmal zu viel sperren als einmal den Roboter aus dem Kies fischen. Glaub mir, das habe ich genau einmal gemacht, und das reicht.

Hitze und Sonne: Wird der Akku im Sommer schneller schlapp?

Kurze Antwort: Ein bisschen ja, aber nicht so schlimm, wie viele denken. Lithium-Akkus mögen keine große Hitze, und eine Wohnung mit 30 Grad ist für den Roboter anstrengender als 20 Grad. In der Praxis heißt das: Die Laufzeit kann im Hochsommer etwas kürzer ausfallen, und der Roboter fährt öfter zum Nachladen. Das ist normal und kein Defekt. Problematisch wird es erst, wenn die Ladestation direkt in der prallen Sonne steht, zum Beispiel vor einem Südfenster. Dann wird das Gerät beim Laden unnötig warm.

Mein Rat: Stell die Station im Sommer an einen schattigen Platz, weg vom Fenster und weg von der Heizung, auch wenn die im Sommer aus ist. Lass den Roboter außerdem nicht mitten in der größten Mittagshitze laufen, wenn die Wohnung aufgeheizt ist. Morgens oder abends ist nicht nur für den Akku besser, sondern auch für dich, weil du dann nicht über einen warmen Roboter und warme Luft stolperst. Und falls dein Gerät eine Zeitplanung hat, nutze sie: Zwei kurze Läufe morgens und abends schonen den Akku mehr als ein einziger langer Lauf in der heißesten Phase des Tages.

Die 3 besten Saugroboter im Sommer im Vergleich

Für den Sommer im Vergleich habe ich drei Modelle ausgewählt, die ganz unterschiedliche Stärken haben. Alle drei habe ich nach denselben Fragen geprüft: Nimmt das Gerät Sand zuverlässig auf? Kommt es mit offenen Türen und No-Go-Zonen klar? Hält der Filter Pollen zurück? Und wie viel Pflege braucht die Station, wenn im Sommer jeden Tag Sand und Staub anfallen? Die Tabelle gibt dir den schnellen Überblick, danach stelle ich jedes Modell einzeln vor.

ModellSaugkraftFilter und Stationca.-Preis
Roborock Saros 2036.000 PaHEPA-Filter, RockDock mit 100 Grad Moppwäscheca. 949 Euro
Dreame L40 Ultra AE19.000 PaHEPA-Filter, Station mit 75 Grad Moppwäscheca. 594 Euro
SwitchBot K10 Plus2.500 PaWaschbarer Filter, kompakte Absaugstationca. 400 Euro
Mein Favorit

1. Roborock Saros 20

Roborock Saros 20, Saugroboter im Sommer mit starker Saugkraft gegen Sand
Saugkraft36.000 Pa
Bauhöhe7,98 cm, ohne Laserturm
NavigationStarSight 2.0
StationRockDock, Moppwäsche mit 100 Grad

Der Saros 20 ist mein Favorit für den Sommer, und das hat einen einfachen Grund: Er nimmt Sand und Steinchen auf, ohne lange zu diskutieren. Die hohe Saugkraft und die flache Bauweise helfen gleich doppelt. Flach heißt: Er fährt unter niedrige Schränke und Betten, wo sich Sand und Pollenstaub sonst wochenlang sammeln. Und die RockDock wäscht die Mopps mit heißem Wasser, was im Sommer wirklich zählt, weil eingetragener Schmutz sonst schnell zu riechen anfängt. Ich lasse ihn im Sommer zweimal am Tag kurz laufen, morgens nach dem Lüften und abends nach dem Abendessen auf der Terrasse, und der Flur sieht einfach dauerhaft besser aus.

Pro

  • Sehr hohe Saugkraft für Sand und Steinchen
  • Flach gebaut, kommt unter niedrige Möbel
  • Station wäscht Mopps mit 100 Grad Wasser
  • Zuverlässige No-Go-Zonen für Terrasse und Balkon

Contra

  • Mit ca. 949 Euro kein Schnäppchen
  • Station braucht Platz im Flur oder in der Ecke
  • Bei 30 Grad in der Wohnung öfter zum Nachladen unterwegs
ca. 949 Euroca.-Preis, Preis-Stand: 29.10.2026
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Preis-Leistung

2. Dreame L40 Ultra AE

Dreame L40 Ultra AE, Saugroboter im Sommer für Sand und Pollen
Saugkraft19.000 Pa
BürsteTriCut Bürste gegen verhedderte Haare
StationMoppwäsche mit 75 Grad
UVP699 Euro

Der L40 Ultra AE ist die vernünftige Wahl, wenn du im Sommer vor allem Sand, Krümel und Pollenstaub loswerden willst, ohne fast 1.000 Euro auszugeben. Mit 19.000 Pa kommt er mit Sand im Flur gut zurecht, und die TriCut Bürste hilft, wenn im Sommer lange Haare, Grashalme und Fäden vom Balkon mit reinkommen. Die Station wäscht die Mopps mit 75 Grad warmem Wasser, das reicht für den Alltag völlig aus. Was mir persönlich gefällt: Die App ist übersichtlich, und Zonen für Flur und Küche sind in zwei Minuten eingerichtet. Für wen ist er nichts? Wer hohe Teppiche hat, sollte genauer hinschauen, denn auf hohem Flor kommt er an seine Grenzen.

Pro

  • Starke Saugkraft für Sand und Krümel
  • TriCut Bürste gegen Haare und Fäden
  • Station mit 75 Grad Moppwäsche
  • Deutlich günstiger als der Saros 20

Contra

  • Keine ausfahrbare Seitenbürste
  • Auf hohem Teppichflor schwächer
  • Moppwäsche nicht ganz so heiß wie beim Saros 20
ca. 594 Euroca.-Preis, Preis-Stand: 29.10.2026
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Klein und leise

3. SwitchBot K10 Plus

SwitchBot K10 Plus, kleiner Saugroboter im Sommer für enge Flure
Saugkraft2.500 Pa
GrößeNur 24,8 cm Durchmesser
LautstärkeEtwa 48 dB im leisen Modus
Station4 Liter Staubbeutel, rund 70 Tage

Der K10 Plus ist der Kleine in dieser Runde, und genau das ist sein Vorteil. Mit nur 24,8 cm Durchmesser kommt er in Ecken und enge Flure, wo größere Roboter an Stühlen und Schuhschränken hängen bleiben. Für eine kleine Wohnung, ein Apartment oder als Zweitgerät für den Flur ist er ehrlich gesagt eine richtig gute Idee. Er ist leise, die Station leert den Behälter selbst, und der 4 Liter Beutel hält rund 70 Tage. Sand auf Hartboden nimmt er zuverlässig auf, wenn du ihn oft laufen lässt. Auf dicken Teppichen ist er dagegen nicht zu Hause, das muss man fair sagen. Wer also vor allem Fliesen, Laminat und Parkett hat und im Sommer täglich den Sand aus dem Flur holen will, bekommt hier viel Roboter für ca. 400 Euro.

Pro

  • Extrem kompakt, passt in enge Ecken
  • Leise, ideal für Homeoffice und abends
  • Kompakte Absaugstation mit großem Beutel
  • Günstigster der drei, oft genug für kleine Wohnungen

Contra

  • Nur 2.500 Pa, für dicke Teppiche zu schwach
  • Kein echtes Wischen, nur feuchte Tücher
  • Keine Kamera-Hinderniserkennung
ca. 400 Euroca.-Preis, Preis-Stand: 29.10.2026
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Wie oft sollte der Saugroboter im Sommer laufen?

Meine Faustregel für den Sommer: lieber zweimal kurz als einmal lang. Ein Lauf morgens, nachdem alle das Haus verlassen haben oder nachdem du gelüftet hast, und ein kurzer Lauf am Abend, wenn der Sand des Tages im Flur liegt. So bleibt der Boden dauerhaft sauber, und der Roboter muss nie gegen eine ganze Woche Sand ankämpfen. Bei Haustieren oder kleinen Kindern, die ständig rein und raus laufen, darf es gern auch dreimal sein. Die Geräte sind dafür gebaut, und der Verschleiß durch häufige kurze Läufe ist kleiner, als viele befürchten.

Wichtig ist nur, dass du die Läufe in die Tagesplanung einbaust. Lass den Roboter nicht laufen, wenn alle barfuß herumlaufen und die Terrassentür offen steht, sonst fährst du ihm ständig hinterher. Besser: Zeitplan in der App, feste Uhrzeiten, und die Terrasse als No-Go-Zone. Dann merkst du den Roboter im Sommer kaum noch, und der Boden sieht trotzdem jeden Abend aus wie frisch gesaugt. Das ist für mich der eigentliche Luxus an so einem Gerät, nicht die Technik an sich.

Terrassentür auf, Roboter an: No-Go-Zonen und Fallen im Sommer

Der Sommer bringt Fallen mit, die es im Winter gar nicht gibt. Offene Balkontüren, herumliegende Sandalen, nasse Handtücher auf dem Boden, Gießkannen neben der Tür, Kinderspielzeug im Flur. Ein Roboter mit guter Hinderniserkennung fährt um Schuhe und Kabel herum, aber nasse Handtücher und lose Kabel sind für jedes Gerät ein Risiko. Mein Tipp: Mach vor dem ersten Sommerlauf eine kurze Runde durch die Wohnung und räum die typischen Sommerfallen weg. Danach legst du in der App die No-Go-Zonen an: Terrasse, Balkon, Bereich um die Gießkanne, und der Platz, wo die nassen Badesachen trocknen.

Auch Türschwellen sind im Sommer ein Thema. Viele Roboter schaffen 2 cm problemlos, bei höheren Schwellen zur Terrasse wird es eng. Prüfe in der App, ob dein Modell Schwellen erkennt und ob es die Terrasse als eigenen Bereich kartiert hat. Wenn der Roboter im Sommer öfter mal an der Schwelle hängen bleibt, hilft es manchmal schon, die Schwelle als virtuelle Wand zu sperren. Und falls du eine Fußmatte vor der Terrassentür hast, die gern verrutscht: Befestige sie oder lass den Roboter die Matte als Zone mit doppelter Reinigung fahren, dann bleibt sie liegen und der Sand bleibt auf der Matte statt in der Wohnung.

Pflege im Sommer: Filter, Bürsten und Station sauber halten

Im Sommer ist Pflege kein Extra, sondern Pflicht. Sand und feiner Staub setzen Filter und Bürsten schneller zu als im Winter. Ich prüfe den Filter im Sommer einmal pro Woche, klopfe ihn vorsichtig über dem Mülleimer aus und wechsle ihn, wenn er grau bleibt statt wieder hell zu werden. Die Hauptbürste befreie ich alle paar Tage von Haaren und Fäden, das geht mit dem mitgelieferten Werkzeug in einer Minute. Und die Sensoren vorn und an der Unterseite wische ich mit einem trockenen Tuch ab, damit der Roboter Abgründe und Schwellen weiter zuverlässig erkennt.

Die Station verdient im Sommer ebenfalls Aufmerksamkeit. Bei Modellen mit Moppwäsche solltest du den Schmutzwassertank öfter leeren, denn warmes, schmutziges Wasser fängt bei Hitze schneller an zu riechen. Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser wegkippen, Sieb kurz ausspülen, fertig. Bei Stationen mit Staubbeutel reicht ein Blick auf die Füllanzeige in der App, aber gerade nach einem sandigen Wochenende lohnt sich ein kurzer Check. Fünf Minuten Pflege pro Woche sparen dir im Sommer viele kleine Ärgernisse und halten die Saugkraft stabil.

Lohnt sich ein Saugroboter im Sommer überhaupt?

Ja, und zwar gerade im Sommer. Im Winter saugt man vielleicht zweimal die Woche und kommt damit gut hin. Im Sommer dagegen kommt der Dreck jeden Tag neu herein, und wer dann von Hand saugen muss, verliert schnell die Lust. Ein Saugroboter im Sommer nimmt dir genau diese tägliche, nervige Runde ab. Er ersetzt nicht das gründliche Saugen am Wochenende und auch nicht das feuchte Wischen nach einer Gartenparty, aber er hält den Alltag sauber. Und das ist, ehrlich gesagt, der größte Teil des Jahres.

Wenn du nur ein Gerät kaufen willst, nimm den Saros 20, wenn das Budget es hergibt, oder den L40 Ultra AE, wenn du Preis und Leistung ausgleichen willst. Für kleine Wohnungen und enge Flure reicht der K10 Plus oft völlig aus. Egal, wofür du dich entscheidest: Stell die Station schattig, sperr die Terrasse, lass den Roboter kurz und oft laufen und pfleg den Filter. Dann ist der Saugroboter im Sommer kein Spielzeug, sondern das Gerät, das dir die meiste Zeit spart. Und der Flur sieht endlich nicht mehr nach Strand aus, sobald jemand die Tür aufmacht.

Häufige Fragen zum Saugroboter im Sommer

Kann ein Saugroboter im Sommer Sand vollständig entfernen?

Fast vollständig, wenn er oft läuft und genug Saugkraft hat. Grober Sand geht sofort weg, feiner Sand braucht manchmal eine zweite Runde oder eine doppelte Reinigung der Zone. Auf Teppich hilft volle Leistung mit Teppicherkennung. Ganz ohne Nachhelfen geht es nur, wenn der Behälter leer und der Filter sauber ist.

Hilft ein Saugroboter im Sommer gegen Pollen?

Er hilft gegen Pollen auf dem Boden, nicht gegen Pollen in der Luft. Ein HEPA-Filter hält feine Partikel beim Saugen zurück, statt sie wieder auszublasen. Am besten lüftest du morgens, lässt danach den Roboter laufen und wechselst den Filter in der Pollenzeit öfter. Für die Raumluft selbst brauchst du zusätzlich einen Luftreiniger.

Darf der Saugroboter bei offener Terrassentür laufen?

Ja, wenn die Terrasse als No-Go-Zone gesperrt ist und die Schwelle für den Roboter zu hoch ist. Sperre den Außenbereich in der App, bevor der Roboter das erste Mal im Sommer losfährt. So fährt er nicht in den Kies oder auf nassen Terrassenboden und bleibt in der Wohnung.

Wie oft sollte der Saugroboter im Sommer laufen?

Zweimal kurz am Tag ist im Sommer meine Empfehlung: einmal morgens nach dem Lüften und einmal abends, wenn der Sand des Tages im Flur liegt. Bei Haustieren oder kleinen Kindern darf es gern dreimal sein. Kurze, regelmäßige Läufe halten den Boden besser sauber als ein langer Lauf pro Woche.

Schadet Hitze dem Saugroboter Akku?

Große Hitze ist für Lithium-Akkus nicht ideal, aber normale Zimmertemperatur im Sommer ist kein Problem. Stell die Station schattig und nicht vor ein Südfenster, und lass den Roboter nicht in der heißesten Mittagsphase laufen. Dann bleibt die Laufzeit stabil und der Akku hält länger.

Warum riecht die Station im Sommer schneller?

Weil warmes Schmutzwasser und feuchte Mopps bei Hitze schneller riechen. Leere den Schmutzwassertank im Sommer öfter, spüle das Sieb kurz aus und lass die Mopps in der Station richtig trocknen. Bei Stationen mit 100 Grad Moppwäsche wie beim Saros 20 ist das Problem kleiner, aber ganz weg ist es nie.

Welcher Saugroboter im Sommer ist am besten für Allergiker?

Ein Modell mit echtem HEPA-Filter, starker Saugkraft und Absaugstation, zum Beispiel der Roborock Saros 20 oder der Dreame L40 Ultra AE. Wichtig ist, dass du den Filter in der Pollenzeit alle sechs bis acht Wochen prüfst und bei Bedarf wechselst. Ein verstopfter Filter kostet Saugkraft und bläst feinen Staub wieder in die Wohnung.

Kann der Saugroboter im Sommer auch nassen Sand aufnehmen?

Nasser Sand ist für fast jeden Saugroboter ein Problem, weil er klumpt und in der Bürste hängen bleibt. Lass nassen Sand erst antrocknen oder wisch ihn grob weg, bevor der Roboter fährt. Die Wischfunktion hilft bei feinen Resten auf Fliesen, ersetzt aber kein Wischen nach einem richtig schmutzigen Tag am See oder im Garten.

Was kostet ein guter Saugroboter für den Sommer?

Für kleine Wohnungen reicht oft ein kompaktes Modell für ca. 400 Euro wie der SwitchBot K10 Plus. Für Sand, Pollen und größere Flächen sind ca. 594 Euro für den Dreame L40 Ultra AE oder ca. 949 Euro für den Roborock Saros 20 realistisch. Alle Preise sind ca.-Preise mit Preis-Stand 29.10.2026 und können sich ändern.

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Preis-Stand: 29.10.2026. Alle ca.-Preise in diesem Artikel beziehen sich auf diesen Stand und können sich seitdem geändert haben. Offizielle Produktseiten der Hersteller: Roborock Saros 20, Dreame L40 Ultra, SwitchBot K10 Plus.

Ein Saugroboter im Sommer ist für mich kein Luxus mehr, sondern Alltag. Sand, offene Türen und Pollen gehören zum Sommer dazu, und genau deshalb läuft mein Roboter in den warmen Monaten öfter als im Winter. Wenn du dir die paar Tipps aus diesem Artikel merkst, kurze Läufe, Terrasse sperren, Filter pflegen, Station schattig stellen, dann hast du den Sommer über einen Boden, der sich jeden Abend sauber anfühlt. Und falls du noch unsicher bist: Fang mit dem Modell an, das zu deiner Wohnung passt, nicht mit dem teuersten. Der beste Saugroboter im Sommer ist der, der jeden Tag läuft, nicht der, der nur am Wochenende aus der Ecke kommt.

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