SwitchBot S10 vs Roborock S8 MaxV Ultra im Vergleich
SwitchBot S10 vs Roborock S8 MaxV Ultra im Vergleich
Du stehst vor der Qual der Wahl und fragst dich, ob beim S10 vs S8 MaxV Ultra eher die pfiffige Wasser-Idee von SwitchBot oder die rohe Power von Roborock gewinnt? Ehrlich gesagt: Es gibt selten ein Duell, bei dem die Antwort so klar von deiner Wohnung abhängt wie hier. Der SwitchBot S10 will dich mit einem Festwasseranschluss komplett vom Wassertragen befreien, der Roborock S8 MaxV Ultra setzt auf 10.000 Pa Saugkraft, eine ausfahrbare Seitenbürste und ein Wischsystem, das im deutschen Test keine Schwächen zeigte. Ich habe beide Konzepte, die Testdaten aus Deutschland und die aktuellen Preise nebeneinandergelegt, damit du am Ende genau weißt, welcher der beiden in dein Zuhause passt.
Die wichtigsten Daten im Überblick
| Merkmal | SwitchBot S10 | Roborock S8 MaxV Ultra |
|---|---|---|
| Saugkraft | 6.500 Pa | 10.000 Pa |
| Navigation | LiDAR + KI-Kamera | LiDAR + Reactive AI 2.0 |
| Wischsystem | RevoRoll Wischrolle, RinseSync Selbstreinigung | VibraRise 3.0, 4.000 Schwingungen/Min |
| Mopp-Hubhöhe | 7 mm | 20 mm |
| Besonderheit | Festwasseranschluss, Wasserstation ohne Strom | FlexiArm Seitenbürste, Extra-Mini-Mopp |
| Höhe | 11,5 cm | 10,3 cm |
| Akku / Laufzeit | 4.000 mAh / 140 Min | 5.200 mAh / 180 Min |
| Staubbeutel Station | 4 Liter | 2,5 Liter |
| Moppwäsche | Kaltwasser, Trocknung 50 °C | Heißwasser 60 °C, Warmlufttrocknung |
| ca.-Preis | ca. 1.099 € | ca. 1.099 € |
Was kosten der SwitchBot S10 und der Roborock S8 MaxV Ultra aktuell?
Hier wird es spannend, denn beide liegen aktuell fast gleichauf. Der SwitchBot S10 kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 1.099,99 € und wird auch im Handel in dieser Region angeboten. Der Roborock S8 MaxV Ultra startete einst mit einer UVP von 1.499 €, aktuell listet ihn der offizielle Roborock-Shop in Deutschland für 1.099 €. Wer gebraucht oder generalüberholt kauft, findet den Roborock sogar für 739 € als generalüberholtes Modell. Beim S10 gilt: Aktionen sind eher selten, dafür ist der Preis seit dem Start stabil.
Mein Tipp: Rechne beim Preis nicht nur den Roboter, sondern auch das Zubehör mit. Beim S10 sind Wasserstation, Absaugstation, Ersatzbeutel und das komplette Anschlussmaterial für den Festwasseranschluss schon im Karton. Beim Roborock ist die RockDock Ultra Station ebenfalls dabei, inklusive Reinigungsmittelbehälter. In beiden Fällen kaufst du also ein Komplettpaket und keine halbe Lösung.
Wie gut saugen die beiden im Alltag?
Auf dem Papier ist die Sache klar: 10.000 Pa beim Roborock gegen 6.500 Pa beim SwitchBot. Und was soll ich sagen, man spürt den Unterschied auch. Der Roborock S8 MaxV Ultra hat im deutschen Labortest auf Laminat 99,28 von 100 Gramm Testschmutz aufgenommen, auf Teppich 79,38 von 100 Gramm. Das sind Werte aus der absoluten Spitzengruppe. Die DuoRoller Riser Bürste, zwei gegenläufige Gummiwalzen, zieht Haare und Krümel aus den Fasern, ohne dass sich alles um die Bürste wickelt. Wer Haustiere hat, kennt das Problem: Bei meinem alten Roboter musste ich die Bürste alle zwei Tage mit der Schere befreien. Genau dafür ist so eine Konstruktion Gold wert.
Der SwitchBot S10 saugt für seine Preisklasse ordentlich, im deutschen Test erreichte er auf Laminat 99,17 von 100 und auf Teppich 77,61 von 100. Das liegt nur knapp hinter dem Roborock, was mich ehrlich überrascht hat. Seine Bodenbürste ist komplett aus Gummi und soll das Aufwickeln von Haaren minimieren, eine echte Anti-Verhedderungs-Technik wie beim Roborock hat er aber nicht. Auf Hartboden merkst du im Alltag kaum einen Unterschied, auf dicken Teppichen und bei viel Tierhaar hat der Roborock die Nase vorn. Rhetorische Frage: Wie oft saugst du eigentlich unter dem Sofa? Genau dort, wo der Roborock mit 10,3 cm Höhe auch noch einen Tick flacher unterkommt als der 11,5 cm hohe SwitchBot.
Wer wischt besser: Wischrolle oder VibraRise?
Jetzt wird es philosophisch, denn hier treffen zwei völlig verschiedene Wisch-Welten aufeinander. Der SwitchBot S10 setzt auf eine rotierende Wischrolle, die an einen Akku-Wischsauger erinnert. Die Rolle wird während der Fahrt permanent mit Frischwasser besprüht, eine Gummilippe zieht das Schmutzwasser ab, und das System nennt sich RinseSync. Der Clou: Das Schmutzwasser landet nicht im Wischwasser, sondern wird separat aufgefangen und später in den Abfluss gepumpt. Auf glatten Böden, Fliesen und Laminat, wischt das richtig gut, fast wie von Hand. Der deutsche nextpit-Test lobte die Saugleistung auf Fliesen und Laminat ausdrücklich.
Aber, und das ist ein ehrliches Aber: Bei der Wischleistung insgesamt urteilte derselbe Test, sie sei dem Preis nicht ganz angemessen. Die Rolle hebt sich nur 7 mm an, und auf strukturierten Böden oder bei eingetrockneten Flecken kommt sie an ihre Grenzen.
Der Roborock S8 MaxV Ultra wischt mit VibraRise 3.0: Zwei Vibrationsmodule schrubben mit 4.000 Schwingungen pro Minute, der Mopp hebt sich 20 mm über Teppiche, und ein ausfahrbarer Extra-Mini-Mopp wischt bis auf 1,68 mm an die Wand heran. Dazu kommt die ausfahrbare FlexiArm Seitenbürste, die Ecken erreicht, an denen runde Roboter sonst vorbeifahren. Im nextpit-Test zeigte der Roborock schlicht keine Schwächen, weder beim Saugen noch beim Wischen. Wenn Wischen für dich genauso wichtig ist wie Saugen, ist der Roborock die sicherere Bank. Der SwitchBot punktet dafür mit dem Frischwasser-Prinzip: Er wischt immer mit sauberem Wasser, während klassische Mopp-Systeme ihr Wasser im Tank mit sich herumtragen.
Der Festwasseranschluss: der größte Unterschied im Duell
Kommen wir zum eigentlichen Star des SwitchBot S10, und ja, das ist ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Preisbereich. Die Wasserstation wird an deine Wasserleitung und den Abfluss angeschlossen, so einfach wie eine Waschmaschine. Sie braucht nicht einmal einen Stromanschluss, der Roboter lädt sie bei seinen Besuchen gleich mit auf. Danach passiert die Magie von allein: Der S10 fährt zur Station, lässt sich Frischwasser einfüllen, wischt, kommt zurück, pumpt das Schmutzwasser in den Abfluss und lässt seine Wischrolle mit 50 °C warmer Luft trocknen. Du musst nie wieder einen Wassertank tragen, ausleeren oder auffüllen. Für alle, die täglich wischen lassen wollen, ist das ein echter Gewinn im Alltag, morgens Küche, abends Flur, ohne einen Finger zu rühren.
Kein Wasseranschluss in der Nähe? Dann gibt es optional externe Wassertanks mit 2,5 Litern Frischwasser und 2 Litern Schmutzwasser, die auf die Station aufgesetzt werden. Und als Bonus kann der S10 sogar den SwitchBot Luftbefeuchter automatisch mit Wasser versorgen, eine Spielerei, die sonst kein Saugroboter bietet.
Der Roborock S8 MaxV Ultra hat keinen Festwasseranschluss in der Standardversion, es gibt ihn aber optional mit einer Station mit Wasseranschluss für 1.599 € UVP. Seine RockDock Ultra Station wäscht den Mopp mit 60 °C heißem Wasser, trocknet mit Warmluft, füllt den Bordtank automatisch auf und dosiert Reinigungsmittel aus einem eigenen Behälter. Die Tanks fasst du also nur alle paar Tage an, nicht täglich. Weniger radikal als der SwitchBot-Ansatz, dafür ausgereifter und mit heißem Wasser.
Navigation und Hinderniserkennung im Vergleich
Beide navigieren mit LiDAR und einer Kamera, aber die Umsetzung unterscheidet sich. Der Roborock S8 MaxV Ultra nutzt Reactive AI 2.0 mit 3D-Structured-Light und RGB-Kamera und erkennt bis zu 73 Objekttypen, vom Kabel über den Socken bis zum ominösen Etwas, das die Katze angeschleppt hat. Im Test navigierte er problemlos an Hindernissen vorbei, und per App kannst du sogar einen Videoanruf zum Roboter starten und nach dem Haustier schauen. Ob man das braucht? Als Katzenbesitzer sage ich: öfter als man denkt.
Der SwitchBot S10 kombiniert LiDAR mit einer KI-Kamera und erstellt seine Karte besonders schnell, angeblich erkennt die KI schon beim ersten Andocken grob drei Räume. Die Kamera dient nur der Hinderniserkennung, einen Live-Feed aufs Handy gibt es aus Datenschutzgründen nicht, die Verarbeitung läuft lokal auf dem Gerät. Das ist einerseits ein Plus für alle, denen eine Kamera auf dem Boden unheimlich ist, andererseits verlierst du die praktische Fernkontrolle. Die Navigation selbst wurde im deutschen Test mit 4 von 5 Punkten solide bewertet. Unterm Strich: Der Roborock navigiert einen Tick souveräner und bietet mehr Spielereien, der SwitchBot ist datensparsamer und absolut alltagstauglich.
Die Stationen: Absaugen, Trocknen, Wartung
Beide kommen mit Vollausstattung, aber die Philosophien unterscheiden sich. Der SwitchBot S10 fährt gleich mit zwei Stationen vor: Die Absaugstation lädt, saugt den Staubbehälter in einen 4-Liter-Beutel ab und trocknet die Wischrolle mit warmer Luft, deren Dauer du in der App von 1 bis 8 Stunden einstellst. Die Wasserstation kümmert sich um alles Flüssige. Der 4-Liter-Beutel reicht bei normaler Nutzung mehrere Wochen, das ist großzügig.
Der Roborock setzt alles auf eine Karte: Die RockDock Ultra ist kompakt gebaut, saugt ab, wäscht den Mopp mit 60 °C heißem Wasser, trocknet mit Warmluft, füllt Wasser und Reinigungsmittel nach und erkennt sogar, wie schmutzig der Mopp ist, um ihn bei Bedarf ein zweites Mal zu waschen. Der Staubbeutel fasst 2,5 Liter, die Wassertanks 4 Liter frisch und 3,5 Liter schmutzig. In der Praxis heißt das: Beim SwitchBot hast du zwei kompakte Stationen an zwei Orten, beim Roborock eine einzige, dafür größere Station. Wer wenig Stellfläche hat, sollte das vorher ausmessen.
Die beiden Kandidaten im Detail
SwitchBot S10
Pro: Einzigartiger Festwasseranschluss, nie wieder Wassertanks schleppen, wischt immer mit Frischwasser, Schmutzwasser geht direkt in den Abfluss, Matter-Support, optionale externe Tanks, versorgt sogar den Luftbefeuchter.
Contra: Nur 6.500 Pa Saugkraft, mit 11,5 cm recht hoch gebaut, Wischleistung laut deutschem Test dem Preis nicht ganz angemessen, kein Heißwasser, kein Kamera-Live-Feed.
Roborock S8 MaxV Ultra
Pro: 10.000 Pa Saugkraft, im deutschen Test ohne Schwächen, FlexiArm Seitenbürste und Extra-Mini-Mopp für Ecken, 20 mm Mopp-Hub, 60 °C Moppwäsche mit Schmutzerkennung, 180 Minuten Laufzeit, Videoanruf-Funktion.
Contra: Kein Festwasseranschluss in der Standardversion, Staubbeutel mit 2,5 l kleiner als beim SwitchBot, aktuell nur direkt beim Hersteller gut verfügbar, hoher Anschaffungspreis bei UVP.
Mein Fazit: Für wen ist welcher Roboter?
Nach dem Vergleich ist die Entscheidung überraschend klar, und sie hängt fast ausschließlich von deiner Wohnung ab.
Nimm den SwitchBot S10, wenn du einen Wasseranschluss in der Nähe des Stellplatzes hast oder legen kannst, täglich wischen lassen willst, ohne je einen Tank anzufassen, und dir Datenschutz bei der Kamera wichtig ist. Der S10 ist mein Favorit für alle, die das Thema Wischen komplett automatisieren wollen und dafür bei der reinen Saugpower Abstriche hinnehmen.
Nimm den Roborock S8 MaxV Ultra, wenn du maximale Reinigungsleistung willst: viel Teppich, Haustiere mit Haaren, eingetrocknete Flecken in der Küche. Der Roborock ist der kompletteste Allrounder in diesem Duell, mit der besten Testbilanz und der ausgereiftesten Station. Ehrlich gesagt: Wenn ich nur einen Roboter für alles bräuchte, würde ich den Roborock nehmen. Wenn ich jeden Tag frisch gewischte Böden ohne einen Handgriff will, den SwitchBot.
Und der Preis? Beide liegen aktuell bei ca. 1.099 €, da entscheidet wirklich nur noch dein Alltag. Schau dir an, wie deine Böden aussehen, wo deine Wasseranschlüsse sind, und dann triff deine Wahl. Falsch machen kannst du mit keinem der beiden etwas.
Häufige Fragen zum S10 vs S8 MaxV Ultra
Welcher Saugroboter ist besser: SwitchBot S10 oder Roborock S8 MaxV Ultra?
Das hängt vom Einsatz ab. Der Roborock S8 MaxV Ultra ist der stärkere Allrounder mit 10.000 Pa und der besten Testbilanz. Der SwitchBot S10 ist unschlagbar, wenn du nie wieder Wassertanks tragen willst, dank Festwasseranschluss.
Was kostet der SwitchBot S10 aktuell?
Der SwitchBot S10 kostet ca. 1.099 € bei einer UVP von 1.099,99 €. Preis-Stand: 23.10.2026.
Was kostet der Roborock S8 MaxV Ultra aktuell?
Der Roborock S8 MaxV Ultra liegt aktuell bei ca. 1.099 € direkt beim Hersteller, die UVP beträgt 1.499 €. Generalüberholte Modelle gibt es ab ca. 739 €. Preis-Stand: 23.10.2026.
Was ist der Festwasseranschluss beim SwitchBot S10?
Die Wasserstation des SwitchBot S10 wird wie eine Waschmaschine an Frischwasser und Abfluss angeschlossen. Sie braucht keinen Stromanschluss und versorgt den Roboter automatisch mit Frischwasser, während das Schmutzwasser direkt in den Abfluss gepumpt wird.
Wie viel Saugkraft haben der S10 und der S8 MaxV Ultra?
Der SwitchBot S10 bietet 6.500 Pa Saugkraft, der Roborock S8 MaxV Ultra 10.000 Pa. Im deutschen Labortest erreichte der Roborock auf Laminat 99,28 von 100 und der SwitchBot 99,17 von 100 Punkten.
Wer wischt besser: Wischrolle oder VibraRise 3.0?
Der SwitchBot S10 wischt mit einer rotierenden Wischrolle immer mit Frischwasser, was auf glatten Böden überzeugt. Der Roborock S8 MaxV Ultra schrubbt mit VibraRise 3.0 und 4.000 Schwingungen pro Minute und zeigte im deutschen Test keine Schwächen beim Wischen.
Wie hoch sind der SwitchBot S10 und der Roborock S8 MaxV Ultra?
Der SwitchBot S10 ist 11,5 cm hoch, der Roborock S8 MaxV Ultra 10,3 cm. Der Roborock passt damit unter etwas niedrigere Möbel.
Kann der Roborock S8 MaxV Ultra auch an die Wasserleitung angeschlossen werden?
In der Standardversion nicht, es gibt den S8 MaxV Ultra aber optional mit einer Station mit Wasseranschluss für 1.599 € UVP. Die normale RockDock Ultra arbeitet mit 4 Liter Frischwasser und 3,5 Liter Schmutzwasser aus Tanks.
Welcher der beiden ist besser für Haushalte mit Tieren geeignet?
Der Roborock S8 MaxV Ultra: Die DuoRoller Riser Bürste verheddert kaum Haare, die 10.000 Pa holen mehr aus Teppichen, und per Videoanruf kannst du sogar nach deinem Tier schauen.
Wie oft muss ich die Stationen warten?
Beim SwitchBot S10 mit Festwasseranschluss musst du praktisch nur den 4-Liter-Staubbeutel alle paar Wochen wechseln. Beim Roborock S8 MaxV Ultra leerst und befüllst du die Wassertanks alle paar Tage und wechselst den 2,5-Liter-Beutel nach Bedarf.
Preis-Stand: 23.10.2026
Offizielle Produktseiten: SwitchBot S10 beim Hersteller und Roborock S8 MaxV Ultra beim Hersteller.
