Dreame X40 Ultra Complete Test 2026
Dreame X40 Ultra Complete Test 2026: Der ewige Bestenlisten-König
Ich sage es mal ganz ehrlich: Wenn mich jemand fragt, welcher Saugroboter aus dem Jahr 2024 es auch 2026 noch draufhat, fällt mir als Erstes der Dreame X40 Ultra Complete ein. Das Gerät ist damals mit 12.000 Pa und einer Station, die fast alles selbst macht, angetreten, und der Dreame X40 Ultra Complete Test zeigt: Auch nach zwei Jahren muss er sich vor kaum einem Modell verstecken. In diesem Test schaue ich mir an, was der Complete-Paket wirklich mitbringt, für wen er sich noch lohnt und warum sein Preis 2026 so interessant geworden ist.
Was macht den Dreame X40 Ultra Complete so besonders?
Der Name sagt es schon: Das „Complete“ steht für das große Zubehörpaket. Während die normale X40-Ultra-Version mit dem Üblichen auskommt, liegen beim Complete-Modell gleich 12 Wischpads, 3 Staubbeutel, 3 Staubbehälterfilter, 2 Seitenbürsten und ein Liter Reinigungslösung bei. Rechnet man das Zubehör einzeln zusammen, spart man hier schnell über 100 Euro, und die ersten zwei Jahre muss man praktisch nichts nachkaufen. Für mich ist das ein ehrlicher Wertvorteil, kein Marketing-Blabla.
Der Roboter selbst ist ein klassischer Saug-Wisch-Roboter mit 12.000 Pa Vormax-Saugleistung, einer anhebbaren Gummi-Hauptbürste und dem Detail, das damals für Aufsehen sorgte: ausfahrbare Seitenbürste und ausfahrbarer Wischmopp. Die MopExtend-RoboSwing-Technik schiebt den rechten Mopp an Kanten und in Ecken bis zu 4 cm weit nach außen, die Seitenbürste klappt sich ebenfalls aus und reinigt dann wieder ein. Klingt nach Kleinkram, macht im Alltag aber den Unterschied zwischen „fast sauber“ und „wirklich sauber“ aus.
Wie gut wischt der X40 Ultra Complete wirklich?
Kommt drauf an, was du erwartest. Mit zwei rotierenden Wischpads, 32 Feuchtigkeitsstufen in der App und einer sauberen Kantenführung gehört er beim Wischen zu den besseren Geräten seiner Generation. Auf Hartboden wie Fliesen, Parkett oder Vinyl holt er alltäglichen Schmutz zuverlässig weg, und hartnäckigere Stellen erkennt er dank der OmniDirt-Schmutzerkennung selbst und fährt sie einfach nochmal an.
Das wirklich clevere Feature ist aber die Mopp-Entfernung: Vor einem Teppich lässt der Roboter seine Mopps einfach an der Station zurück und saugt nur. Alternativ hebt er sie um 10,5 mm an. Das Ergebnis: keine nassen Teppichränder, kein Feuchtigkeitsfilm auf Kurzflor. In der Praxis funktioniert das zuverlässig, nur an den Teppichkanten kann mal ein Hauch Feuchtigkeit landen, also helle Teppiche vorher als Sperrzone markieren, dann ist Ruhe.
Und was viele unterschätzen: Die Station wäscht die Mopps mit 70 °C heißem Wasser, reinigt das Waschbrett dabei gleich mit und trocknet alles mit Heißluft. Das heißt: keine muffigen Mopps, keine Bakterienschleuder, kein Handwaschen im Waschbecken. Dazu kommt die automatische Reinigungsmittel-Dosierung, also einfach Wasser nachfüllen und vergessen.
Reicht die Saugleistung von 12.000 Pa im Alltag?
Kurze Antwort: ja, locker. Die 12.000 Pa waren 2024 die Referenz, und auch 2026 liegt das noch klar über dem, was die meisten Haushalte brauchen. Auf Hartboden zieht der X40 alles weg, was so anfällt: Staub, Krümel, Katzenstreu, Tierhaare. Auf kurzflorigem Teppich sieht es ebenfalls gut aus, dort dreht er per Teppicherkennung automatisch auf.
Ein ehrlicher Hinweis: Bei mittelflorigen oder langflorigen Teppichen kommt jede Bürstenrolle irgendwann an ihre Grenzen, auch diese. Wer einen 3-cm-Shaggy im Wohnzimmer liegen hat, sollte keinen Wunder erwarten und ab und zu den großen Staubsauger rausholen. Für normale Wohnteppiche reicht die Leistung aber völlig.
Was mir besonders gefällt: Die anhebbare Seitenbürste verhindert, dass beim Wischen trockener Schmutz und Feuchtigkeit vermischt werden. Die Bürste klappt hoch, der Mopp macht seine Arbeit, und am Ende ist der Boden sauber statt nur verschmiert. Solche Details zeigen, dass hier jemand wirklich über den Ablauf nachgedacht hat.
Was bringt die Station im Alltag?
Die Basisstation ist das Herzstück, und ehrlich gesagt: Sie ist groß. Mit rund 59 cm Höhe braucht sie einen festen Stellplatz, am besten mit Steckdose in der Nähe. Dafür übernimmt sie fast alles: Staubentleerung in den 3,2-l-Beutel (reicht für bis zu 75 Tage), Moppwäsche, Mopptrocknung, Wassernachfüllung und Reinigungsmittel-Dosierung. Frischwasser fasst 4,5 Liter, Schmutzwasser 4 Liter, für eine normale Wohnung reicht eine Tankfüllung locker für mehrere Komplettdurchgänge.
Wer gar keine Tanks mehr schleppen will, kann das Ganze optional auf den Wasseranschluss-Kit aufrüsten, dann läuft Frischwasser automatisch nach und Schmutzwasser in den Abfluss. Ist nett, aber ehrlich: Für die meisten reicht es, alle paar Tage die 4,5 Liter nachzufüllen, das ist ein Handgriff.
Zur Geräuschkulisse: Die Station arbeitet beim Entleeren hörbar, aber kurz, im Normalbetrieb ist der Roboter mit rund 68 dB unterwegs. Kein Flüsterer, aber auch kein Krachmacher, im Homeoffice würde ich ihn in der Mittagspause laufen lassen.
Wie smart ist die Navigation?
Der X40 navigiert mit Laser (LDS), KI-RGB-Kamera und 3D-Strukturlicht und erkennt laut Dreame über 120 Objekttypen: Kabel, Schuhe, Socken, Katzenspielzeug, alles, was man normalerweise erst nach dem Saugunfall findet. Ein LED-Licht hilft ihm dabei auch bei Dunkelheit. In der Praxis fährt er erstaunlich souverän, er erkennt Hindernisse früh und umkurvt sie, statt anzurempeln.
Die Dreamehome-App gehört zu den besten im Markt: bis zu 4 Etagenkarten, virtuelle Wände und No-go-Zonen, Raumaufteilung, Teppich-Strategien pro Raum und die schon erwähnten 32 Wischfeuchtigkeitsstufen. Dazu Sprachsteuerung über Alexa, Google Assistant und Siri. Und wer es braucht: Die Kamera lässt sich zur Fernüberwachung mit Sprachfunktion nutzen, praktisch, um mal nach der Katze zu schauen.
Der 6.400-mAh-Akku schafft laut Hersteller bis zu 260 Minuten, in der Praxis sind es bei normaler Nutzung eher 2 bis 3 Stunden, was für Wohnungen jenseits der 150 m² locker reicht. Ist der Akku leer, lädt er nach und setzt automatisch fort. Die Ladedauer von rund 300 Minuten auf 100 Prozent ist allerdings lang, das sollte man wissen, wenn man große Flächen am Stück plant.
Dreame X40 Ultra Complete
Pro
- Starke 12.000 Pa, sehr gute Saugleistung
- Mopps lassen sich für Teppiche an der Station ablegen
- Ausfahrbare Bürste und Mopp für Ecken und Kanten
- Riesiges Complete-Zubehörpaket inklusive
- Moppwäsche mit 70 °C, Heißluft-Trocknung
- Top-App mit 4 Etagenkarten und 32 Wischstufen
Contra
- Große Station braucht festen Stellplatz
- Bei Hochflorteppich kommen Grenzen zum Vorschein
- Lange Ladedauer von rund 5 Stunden
- Modell von 2024, Nachfolger schon draußen
- Teppichränder können minimal Feuchtigkeit abbekommen
X40 Ultra Complete vs. X50 Ultra Complete: Lohnt der Nachfolger?
Der direkte Nachfolger, der Dreame X50 Ultra Complete, bringt vor allem zwei Dinge mit: deutlich mehr Saugleistung (20.000 Pa) und ProLeap-Kletterbeine für Türschwellen. Klingt nach klarem Sieg, aber schauen wir auf die Preise: Der X50 kostet neu deutlich mehr, während der X40 Ultra Complete aktuell für rund 690 € zu haben ist, also weniger als die Hälfte der damaligen UVP von 1.499 €.
| Merkmal | X40 Ultra Complete | X50 Ultra Complete |
|---|---|---|
| Saugleistung | 12.000 Pa | 20.000 Pa |
| Mopps | abnehmbar, 10,5 mm Anhebung | anhebbar, ProLeap-Klettern |
| Erscheinungsjahr | 2024 | 2025 |
| Kletterbeine | nein (22 mm Schwellen) | ja (ProLeap) |
| ca.-Preis 2026 | ca. 690 € | ca. 900 € |
Meine ehrliche Meinung: Wer Altbau-Schwellen hat oder einfach das Neueste will, nimmt den X50. Wer einen ausgereiften, tausendfach bewährten Roboter zum fairen Preis sucht, macht mit dem X40 Ultra Complete 2026 absolut nichts falsch. Die Technik ist nicht alt, sie ist nur nicht mehr die allerneueste, und das merkt man im Alltag kaum.
Für wen lohnt sich der Dreame X40 Ultra Complete?
Der X40 Ultra Complete ist mein Favorit für Preisbewusste, die trotzdem keine Kompromisse bei der Ausstattung wollen: Familien mit Tieren, Haushalte mit gemischten Böden aus Parkett und Teppich und alle, die einen Roboter suchen, der sich wochenlang selbst versorgt. Auch für größere Wohnungen passt er, weil Akku und 75-Tage-Staubbeutel mitspielen.
Nicht ideal ist er für sehr kleine Wohnungen, in denen die große Station keinen Platz findet, und für reine Hochflor-Haushalte. Und wer zwingend die neueste Klettertechnik braucht, schaut sich den X50 oder den Roborock Qrevo Curv an. Für den Rest gilt: Dieser Roboter ist 2026 das beste Preis-Leistungs-Paket im Dreame-Sortiment.
Lohnt sich der Dreame X40 Ultra Complete 2026? Mein Fazit
Der Dreame X40 Ultra Complete ist das, was ich einen ehrlichen Roboter nenne: keine Spielereien, die keiner braucht, sondern Technik, die im Alltag funktioniert. Ausfahrbare Bürsten, abnehmbare Mopps, 70 °C Moppwäsche, 75 Tage ohne Staubbeutelwechsel und ein Zubehörpaket, das für zwei Jahre reicht. Zum aktuellen ca.-Preis von rund 690 € ist das ein Angebot, bei dem man 2024 noch das Doppelte gezahlt hätte.
Mein Fazit nach diesem Dreame X40 Ultra Complete Test: Wer jetzt einen ausgereiften Top-Saugroboter sucht und nicht das Neueste vom Neuesten braucht, bekommt hier das rundeste Paket fürs Geld. Die 1.499 € UVP waren ambitioniert, die rund 690 € von heute sind es definitiv wert.
Häufige Fragen zum Dreame X40 Ultra Complete
Was kostet der Dreame X40 Ultra Complete aktuell?
Der ca.-Preis liegt derzeit bei etwa 690 € bei Amazon (Preis-Stand 13.10.2026). Zum Marktstart im April 2024 lag die UVP bei 1.499 €, der bisherige Bestpreis war rund 580 €. Es lohnt sich, die Angebote im Auge zu behalten.
Was ist der Unterschied zwischen dem X40 Ultra und dem X40 Ultra Complete?
Der Roboter und die Station sind identisch. Der Unterschied ist der Lieferumfang: Beim X40 Ultra Complete liegen 12 Wischpads, 3 Staubbeutel, 3 Filter, 2 Seitenbürsten und ein Liter Reinigungslösung bei, also Zubehör für rund zwei Jahre.
Eignet sich der Dreame X40 Ultra Complete für Tierhaare?
Sehr gut. Die 12.000 Pa Saugleistung holen Tierhaare zuverlässig aus Hartböden und Kurzflorteppichen, die anhebbare Gummi-Hauptbürste wickelt deutlich weniger auf als Bürsten mit Borsten, und der 3,2-l-Staubbeutel muss nur etwa alle 75 Tage gewechselt werden.
Wie werden die Teppiche vor dem Wischmopp geschützt?
Auf zwei Wegen: Entweder hebt der Roboter die Mopps um 10,5 mm an oder er lässt sie komplett an der Station zurück und saugt nur. Die Teppichstrategie lässt sich pro Raum in der App festlegen.
Wie laut ist der Dreame X40 Ultra Complete?
Im Normalbetrieb liegt er bei rund 68 dB. Die automatische Staubentleerung in der Station ist kurzzeitig deutlich hörbar, läuft aber nur wenige Sekunden.
Wie oft muss ich Wasser nachfüllen und den Beutel wechseln?
Der 4,5-l-Frischwassertank reicht je nach Wohnungsgröße für mehrere komplette Durchgänge, der 3,2-l-Staubbeutel in der Station hält laut Dreame bis zu 75 Tage. Optional gibt es einen Wasseranschluss-Kit für den vollautomatischen Betrieb.
Kann der X40 Ultra Complete auch bei Dunkelheit reinigen?
Ja. Das 3D-Strukturlicht und die KI-Kamera arbeiten mit einem LED-Licht, sodass die Hinderniserkennung auch in dunklen Räumen oder unter Möbeln zuverlässig funktioniert.
Welche App braucht der Dreame X40 Ultra Complete?
Die Dreamehome-App. Sie bietet bis zu 4 Etagenkarten, virtuelle Wände, No-go-Zonen, 32 Wischfeuchtigkeitsstufen, Reinigungspläne pro Raum und die Sprachsteuerung über Alexa, Google Assistant und Siri.
Lohnt sich der X40 Ultra Complete 2026 noch oder lieber den X50 nehmen?
Beide sind gut. Der X50 Ultra Complete bringt 20.000 Pa und Kletterbeine für Schwellen, kostet aber deutlich mehr. Zum aktuellen ca.-Preis von rund 690 € ist der X40 Ultra Complete das bessere Preis-Leistungs-Paket, solange keine hohen Türschwellen im Weg sind.
