Roborock Saros Z70 Test - Saugroboter mit OmniGrip Roboterarm

Roborock Saros Z70 Test 2026: Saugroboter mit Roboterarm

Roborock Saros Z70 Test 2026: Saugroboter mit Roboterarm

Der Roborock Saros Z70 Test handelt vom ungewöhnlichsten Saugroboter, den es je zu kaufen gab. Aus dem flachen Gehäuse fährt ein fünfachsiger Roboterarm aus, der Socken, Schuhe und Spielzeug aufhebt und wegräumt. Klingt nach Science-Fiction? Ist aber seit 2026 Realität. Die Frage ist nur: Braucht man das wirklich, oder ist der OmniGrip Arm ein teures Spielzeug? Ich habe Testberichte, Messwerte und Nutzererfahrungen ausgewertet und sage dir ehrlich, für wen sich der Z70 lohnt und für wen nicht.

⚡ Kurzantwort: Der Roborock Saros Z70 ist der erste Saugroboter mit faltbarem OmniGrip Roboterarm (bis 300 g Traglast), 22.000 Pa Saugkraft und 7,98 cm flacher Bauweise ohne Laserturm. Der Arm räumt Socken und Schuhe weg, arbeitet aber langsam und erkennt nur wenige Objekte. Preis ca. 759 Euro statt 1.799 Euro UVP. Faszinierend für Technikfans, kein Muss für alle anderen.

Wichtig vorab, damit wir ehrlich bleiben: Dieser Modell-Check basiert auf Herstellerangaben, deutschen Fachtests (notebookcheck, smarthomeassistent, testbericht.de) und ausgewerteten Nutzererfahrungen, nicht auf einem eigenen Labortest. Gerade beim Roboterarm zählt jede ehrliche Einschätzung, denn die Marketingvideos versprechen mehr, als die erste Generation hält.

Was kann der OmniGrip Roboterarm wirklich?

Der Reihe nach. Der OmniGrip Arm ist ein faltbarer, fünfachsiger Greifarm, der im Gehäuse des Saros Z70 verschwindet und bei Bedarf ausfährt. Er erkennt per KI Gegenstände wie Socken, Schuhe oder zerknüllte Taschentücher, hebt sie auf (bis 300 Gramm) und legt sie an einem vorher definierten Platz ab. Socken Richtung Kleiderschrank, Sandalen Richtung Eingangsbereich, so die Idee.

Der Ablauf ist clever durchdacht: Bei der ersten Reinigung markiert der Z70 aufräumbare Objekte, dann kehrt er zurück und räumt in einer zweiten Runde auf, bevor er die freigewordenen Flächen reinigt. In der Praxis funktioniert das überraschend oft, aber eben nicht immer. Die Ablegegenauigkeit wackelt, der Arm arbeitet langsam, und die Liste der erkannten Objekte ist kurz und lässt sich nicht erweitern. Vorhänge, Fransen und sehr flache Gegenstände sorgen für Fehlerkennungen.

Mein ehrliches Fazit zum Arm: Es ist die erste Generation einer neuen Geräteklasse, und das merkt man. Wer Freude an technischer Innovation hat, wird staunen, versprochen. Wer erwartet, dass der Roboter morgens die Wohnung aufräumt wie ein Butler, wird enttäuscht. Mit etwas Ordnung im Haushalt erledigt man das Aufräumen schneller selbst. Der Arm ist faszinierend, aber noch kein Kaufgrund für sich allein.

Die technischen Daten im Überblick

MerkmalRoborock Saros Z70
RoboterarmOmniGrip, 5-achsig, faltbar, bis 300 g
Saugkraft22.000 Pa HyperForce
NavigationStarSight 2.0, ohne Laserturm
Bauhöhe7,98 cm (35,0 x 35,3 cm)
WischfunktionRotierende Mopps, FlexiArm ausfahrbar
StationDockingstation 4.0: 80 °C Wäsche, 55 °C Trocknung
Akku6.400 mAh, bis 200 Minuten
Smart HomeMatter, Alexa, Siri, Google Home, Hello Rocky
Preisca. 759 € (UVP 1.799 €)

Wie gut saugt und wischt der Saros Z70?

Abseits des Arms ist der Z70 ein waschechter Premium-Saugroboter. Die 22.000 Pa HyperForce Saugkraft liegen deutlich über dem, was die meisten Haushalte brauchen, und auf Hartboden überzeugen die Testergebnisse: Mehl, Salz und Reis verschwanden in Tests restlos im ersten Durchgang. Die dualen Vollgummibürsten mit Dual Anti-Tangle System halten lange Haare fern, Tierbesitzer atmen auf. Mehr dazu in unserer Übersicht Saugroboter für Tierhaare.

Schwächen? Auf Teppichboden, besonders bei langen Haaren auf Hochflor, blieb die Haaraufnahme in einem deutschen Test hinter den Erwartungen zurück. Und beim Wischen gilt: Die rotierenden Mopps mit FlexiArm-Ausfahrung reinigen Alltagsstaub ordentlich, an hartnäckigen Flecken wie Senf scheitern sie. Das ist in dieser Klasse normal, aber man sollte es wissen. Details dazu in unserem Ratgeber Saugroboter mit Wischfunktion.

Die Navigation per StarSight 2.0 kommt ganz ohne Laserturm aus und macht den Z70 mit 7,98 cm superflach. Er passt unter Möbel, an denen klassische Turm-Modelle scheitern. Das AdaptiLift Chassis hebt das Gehäuse bei Bedarf an und überwindet Doppelschwellen bis 4 cm. Nicht so extrem wie beim Saros 20, aber für normale Haushalte völlig ausreichend.

Die Dockingstation 4.0: Was leistet sie?

Die Multifunktions-Dockingstation 4.0 übernimmt fast die komplette Wartung. Sie saugt den Staubbehälter automatisch in einen 2,5-Liter-Beutel ab, wäscht die Mopps mit 80 °C heißem Wasser, trocknet sie mit 55 °C warmer Luft und dosiert Reinigungsmittel automatisch. Sogar sich selbst reinigt die Station mit 80 °C heißem Wasser. Frischwasser (4 Liter) und Abwasser (3 Liter) lassen sich bequem entnehmen.

Ehrlich gesagt ist die Station einer der stärksten Punkte des Z70. Wochenlang musst du dich um nichts kümmern: kein Mopps auswaschen, kein Staubbehälter leeren, kein Wasser schleppen. Wer mag, kann den Z70 sogar mit Festwasseranschluss betreiben, dann entfällt auch das Wassertragen komplett. Die Variante mit Wasseranschluss kostet allerdings 1.849 Euro UVP und ist nur bei wenigen Händlern zu haben.

Ein Wermutstropfen bleibt die Größe: Mit 38,1 mal 47,5 mal 48,8 cm braucht die Station ihren festen Platz. Miss vorher aus, ob sie in deine Wohnung passt, gerade in kleinen Fluren wird es eng.

Saros Z70 oder Saros 10R: Welcher lohnt sich mehr?

Die Frage liegt nahe, denn beide teilen sich StarSight 2.0, die flache Bauweise und viel Technik. Der Unterschied in einem Satz: Der Z70 hat den Roboterarm, der 10R hat 22.000 Pa ebenfalls, kostet aber deutlich weniger und verzichtet auf den Arm. Wer den Arm nicht braucht, bekommt mit dem Saros 10R fast die gleiche Reinigungsleistung für weniger Geld.

Anders gesagt: Der Z70 ist der Aufpreis nur wert, wenn dich der OmniGrip Arm wirklich reizt. Als reiner Saug- und Wischroboter ist er top, aber nicht so viel besser als günstigere Geschwister, dass sich der Mehrpreis von allein erklärt. Technikfans greifen zum Z70, Pragmatiker zum 10R oder zum Roborock Qrevo Curv aus unserem Saugroboter Test.

Für wen ist der Saros Z70 die richtige Wahl?

  • Technikbegeisterte: Klare Empfehlung. Der OmniGrip Arm ist das spannendste Saugroboter-Feature seit Jahren, auch wenn es noch reift.
  • Familien mit Kindern: Gute Wahl. Verteiltes Spielzeug und Socken sind genau das Szenario, für das der Arm gebaut wurde.
  • Haushalte mit Tieren: Gute Wahl. Starke Saugkraft plus Anti-Tangle-System packen Tierhaare zuverlässig.
  • Altbau mit Schwellen: Solide. Das AdaptiLift Chassis meistert Doppelschwellen bis 4 cm.
  • Preisbewusste: Eher nicht. Für unter 800 Euro bekommt man anderswo mehr ausgereifte Reinigungsleistung pro Euro.
  • Wisch-Puristen: Eher nicht. Wer das Wischen in den Mittelpunkt stellt, findet bei Wischwalzen-Modellen mehr Leistung, etwa im Dreame L40 Ultra Test.
Innovation

Roborock Saros Z70

Roborock Saros Z70 Test
RoboterarmOmniGrip, 5-achsig
Saugkraft22.000 Pa
Bauhöhe7,98 cm
Station80 °C Wäsche, 55 °C Trocknung

Vorteile

  • Erster Saugroboter mit Roboterarm (OmniGrip)
  • Sehr gute Saugleistung auf Hartboden
  • Extrem flach: nur 7,98 cm ohne Laserturm
  • Starke Station mit 80 °C Moppwäsche
  • Dual Anti-Tangle gegen Haarverwicklungen
  • Matter, Hello Rocky offline, SmartPlan 2.0

Nachteile

  • Arm langsam, erkennt nur wenige Objekte
  • Schwächen bei Haaren auf Teppichboden
  • Wischleistung bei Flecken ausbaufähig
  • Sehr große Station braucht viel Platz
  • Hohe UVP (1.799 €), stark schwankende Preise
ca. 759 €ca.-Preis, Stand 12.10.2026 Bei Amazon ansehen * Affiliate-Link: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.
📅 Preise: ca.-Preise, Stand 12.10.2026, Quelle: Amazon.de. Die UVP liegt bei 1.799 €, im offiziellen Roborock Shop kostet der Z70 aktuell 949 €. Alle Details zum Gerät stehen auf der offiziellen Produktseite von Roborock.

Fazit: Saugroboter mit Roboterarm, genial oder Spielerei?

Der Roborock Saros Z70 Test endet mit einem ehrlichen Jein. Der OmniGrip Arm ist spektakulär und zeigt, wohin die Reise geht: Saugroboter, die nicht nur reinigen, sondern aufräumen. Aber die erste Generation ist langsam, erkennt wenige Objekte und ersetzt kein menschliches Aufräumen. Wer das weiß und trotzdem staunen will, bekommt mit dem Z70 ein faszinierendes Stück Technik.

Abseits des Arms stimmt das Paket: 22.000 Pa, flache 7,98 cm, starke Station, gute Navigation. Für ca. 759 Euro (UVP 1.799 €) ist der Z70 kein Schnäppchen, aber der einzige Saugroboter mit Greifarm auf dem Markt. Mein Rat: Technikfans und Familien mit Kindern werden ihn lieben. Wer einfach nur gründlich saugen und wischen will, bekommt für weniger Geld ausgereiftere Alternativen. Wie oft so ein Roboter überhaupt laufen sollte, liest du in unserem Ratgeber Wie oft sollte der Saugroboter laufen.

Häufige Fragen zum Roborock Saros Z70

Wie viel kostet der Roborock Saros Z70?

Der Roborock Saros Z70 kostet ca. 759 Euro, die UVP liegt bei 1.799 Euro. Im offiziellen Roborock Shop ist er aktuell für 949 Euro zu haben. Die Preise schwanken stark, es lohnt sich, zu vergleichen.

Was kann der OmniGrip Roboterarm wirklich?

Der fünfachsige, faltbare Arm hebt Gegenstände bis 300 Gramm auf, etwa Socken, Schuhe oder Spielzeug, und legt sie an definierten Plätzen ab. Er arbeitet aber langsam und erkennt nur eine begrenzte Zahl von Objekten.

Wie schwer dürfen Gegenstände für den Greifarm sein?

Roborock gibt eine Traglast von bis zu 300 Gramm an. Das reicht für Socken, Hausschuhe und leichtes Spielzeug, aber nicht für schwere Gegenstände wie volle Schuhe oder Bücher.

Ist der Saros Z70 auch ohne den Arm ein guter Saugroboter?

Ja. Mit 22.000 Pa Saugkraft, StarSight 2.0 Navigation, 7,98 cm flacher Bauweise und der starken Dockingstation 4.0 spielt er auch als reiner Saug- und Wischroboter in der Premiumklasse.

Wie flach ist der Roborock Saros Z70?

Das Gehäuse misst nur 7,98 cm in der Höhe, der Laserturm entfällt komplett. Damit passt der Z70 unter die meisten Sofas und Betten, an denen klassische Topmodelle scheitern.

Was kann die Dockingstation 4.0?

Die Station saugt den Staubbehälter automatisch in einen 2,5-Liter-Beutel ab, wäscht die Mopps mit 80 °C heißem Wasser, trocknet sie mit 55 °C warmer Luft und dosiert Reinigungsmittel automatisch. Optional gibt es eine Variante mit Festwasseranschluss.

Saros Z70 oder Saros 10R, welcher lohnt sich mehr?

Der Z70 bietet den einzigartigen OmniGrip Roboterarm, der 10R fast die gleiche Reinigungsleistung ohne Arm für deutlich weniger Geld. Wer den Arm nicht braucht, fährt mit dem 10R günstiger.

Für wen lohnt sich der Saros Z70?

Für Technikbegeisterte und Familien mit Kindern, die den Roboterarm als faszinierendes Extra schätzen. Wer einfach nur gründlich saugen und wischen will, findet günstigere und ausgereiftere Alternativen.

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