Dreame X60 Pro Ultra vs Roborock Saros 10R: Top-Duell 2026
Dreame X60 Pro Ultra vs. Roborock Saros 10R im Vergleich: Das Top-Duell 2026
Zwei Flaggschiffe, zwei Philosophien, eine Frage: X60 Pro Ultra oder Saros 10R? Wer den X60 Pro Ultra Saros 10R Vergleich ernsthaft durchgeht, merkt schnell: Der Dreame X60 Pro Ultra Complete will der Kletter- und Ecken-König sein, mit 42.000 Pa Saugleistung und ausfahrbaren Roboterarmen, die Seitenbürste und Wischmopp bis zu 18 Zentimeter aus der Karosserie schieben. Der Roborock Saros 10R setzt dagegen auf Understatement: nur 7,98 Zentimeter Bauhöhe, weil der Laserturm komplett fehlt, dazu die kamerabasierte StarSight 2.0 Navigation und das teilungsfreie DuoDivide Bürstensystem, das Haare erst gar nicht wickeln lässt. Beide kosten zum Start der UVP 1.499 Euro, beide haben eine vollautomatische Station mit Absaugung, Moppwäsche und Trocknung. Trotzdem sind es völlig unterschiedliche Maschinen für unterschiedliche Wohnungen. Ich habe mir beide genau angesehen, Testdaten aus Deutschland ausgewertet und sage dir ehrlich, wo welcher gewinnt.
Was sind die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick?
Bevor wir ins Detail gehen, hier die harte Gegenüberstellung. Die Tabelle zeigt die Herstellerangaben plus die Preise, die ich am 23.10.2026 recherchiert habe.
| Merkmal | Dreame X60 Pro Ultra Complete | Roborock Saros 10R |
|---|---|---|
| Saugleistung | 42.000 Pa (Vormax) | 22.000 Pa (HyperForce) |
| Bauhöhe | 8,9 cm (einfahrbarer LiDAR-Turm) | 7,98 cm (kein Laserturm) |
| Navigation | AI OmniSight 3.0, 320+ Objekttypen in 0,1 s | StarSight 2.0 (3D-ToF + VertiBeam) |
| Ecken-Technik | Dual UltraExtend: Bürste 12 cm, Mopp 18 cm | FlexiArm Riser (ausfahrbar) |
| Kletterhöhe | 5,2 cm (einfach), 10 cm (Doppelstufen) | bis 4 cm (AdaptiLift Chassis) |
| Haar-System | HyperStream DuoBrush 2.0, entwirrt bis 40 cm | DuoDivide, geteilte Hauptbürste |
| Moppwäsche | 100 °C Heißwasser, 70 °C Heißluft | 80 °C Heißwasser, Heißluft-Trocknung |
| Preis (ca.) | ca. 1.099 € (UVP 1.499 €) | ca. 699 € (UVP 1.449 €) |
Wer saugt besser: X60 Pro Ultra oder Saros 10R?
Auf dem Papier ist das keine Frage: 42.000 Pa gegen 22.000 Pa. Aber Pascal-Zahlen sind wie PS-Angaben bei Autos, sie sagen nur die Hälfte. Entscheidend ist, was davon auf dem Boden ankommt. Und da sieht es so aus: Der Dreame X60 Pro Ultra Complete hat in deutschen Tests eine makellose Saugleistung auf Hart- und Teppichboden abgeliefert. Smartzone und Allround-PC loben beide das Reinigungsergebnis ausdrücklich, der CHIP Test machte ihn im Juli 2026 sogar zum Testsieger mit der Note 1,4. Seine DuoBrush 2.0 kommt mit Haaren bis 40 Zentimeter Länge klar, nach vier Wochen Praxis blieben laut Test praktisch keine Haare hängen.
Der Saros 10R muss sich da nicht verstecken. Im Haartest von Smart Home Fox landeten 90 Prozent der Haare direkt im Staubbehälter, um die Seitenbürste hat sich nicht ein einziges Haar gewickelt. Das liegt an der cleveren DuoDivide Hauptbürste: Sie ist in der Mitte geteilt, Haare wandern dadurch automatisch zur Mitte und in den Saugkanal, statt sich um die Walze zu wickeln. Auf Hartboden hat der Saros 10R Linsen zu 96 Prozent, Haferflocken zu 98 Prozent und Sand zu 96 Prozent aufgenommen. Nur auf Teppich wird es gemischt: Feiner Sand blieb teilweise hängen (64 Prozent im ersten Durchgang). Wer also vor allem Teppiche hat, bekommt beim Dreame mehr Wumms fürs Geld.
Meine ehrliche Meinung: Saugkraft-Gesamtsieger ist der X60 Pro Ultra, sowohl bei Hartboden als auch bei Teppich. Der Saros 10R ist bei Haaren allerdings der pflegeleichtere Kandidat, gerade mit Haustieren oder langhaarigen Mitbewohnern.
Wer wischt besser: UltraExtend-Arme oder FlexiArm Riser?
Hier wird der Vergleich richtig spannend, denn beide Hersteller haben ihre eigene Antwort auf das gleiche Problem: Wie kriegt der Roboter den Schmutz an Kanten und Ecken? Dreames Antwort heißt Dual UltraExtend: Seitenbürste und Wischmopp fahren auf Roboterarmen aus der Karosserie heraus, bis zu 12 Zentimeter bei der Bürste und bis zu 18 Zentimeter beim Mopp. TÜV SÜD hat die 100 Prozent Eckenabdeckung sogar zertifiziert. Die Mopps sind thermisch, rotieren mit 280 Umdrehungen pro Minute und drücken mit 15 Newton Anpressdruck. Wer verwinkelt wohnt, bekommt hier tatsächlich saubere Kanten, wo andere Roboter nur staubige Halbmonde hinterlassen.
Roborocks Antwort heißt FlexiArm Riser: Auch hier fahren Seitenbürste und Mopp aus, dazu lässt sich das Wischmodul um bis zu 20 Millimeter anheben oder wird vor Teppichen automatisch abgelegt. Im Test zeigte sich allerdings, dass der Saros 10R beim Wischen hinter dem Dreame zurückliegt, auf strukturiertem Boden schwächelte er spürbar. Das bestätigt den Eindruck aus der Vergleichsserie von smarthomeassistent: Bei der Wischleistung liegt Dreame klar vorn.
Fazit fürs Wischen: Der X60 Pro Ultra wischt spürbar besser, vor allem in Ecken und an Rändern. Der Saros 10R wischt solide, aber sein Schwerpunkt ist eindeutig das Saugen und die Navigation.
Wie flach sind die beiden: 8,9 cm oder 7,98 cm?
Ein klassischer Saros-Vorteil: Der Roborock Saros 10R ist nur 7,98 Zentimeter hoch, und das dauerhaft, weil es keinen Laserturm gibt, der erst aus- und einfahren muss. Die Navigation sitzt in der Front: StarSight 2.0 arbeitet mit 3D-Time-of-Flight-Sensoren und VertiBeam-Technik, einer vertikalen strukturierten Lichtvermessung, die Hindernisse präzise erkennt und räumliche Karten erstellt. Im Test hat die Navigation hervorragend funktioniert, die Hinderniserkennung liegt überdurchschnittlich. Und weil er so flach ist, fährt er unter Sofas und Sideboards, wo der Dreame stehen bleiben muss.
Der Dreame X60 Pro Ultra Complete misst 8,9 Zentimeter, der LiDAR-Turm fährt automatisch ein. Das ist immer noch flach, aber wer niedrige Möbel hat, sollte die 9 Millimeter Unterschied ernst nehmen. Dafür navigiert der Dreame mit AI OmniSight 3.0: Zwei KI-Kameras und der einfahrbare Laser erkennen über 320 Objekttypen in 0,1 Sekunden, und die proaktive Lichterkennung findet sogar versteckte Flüssigkeitsflecken und aktiviert dann gezielt das Wischen. Beide fahren sich nicht fest, beide kennen ihre Karten. Meine Einschätzung: Navigation unentschieden, der Roborock ist flacher, der Dreame sieht etwas mehr.
Welche Station macht weniger Arbeit?
Beide Stationen machen das, was man 2026 von einem Flaggschiff erwartet: automatische Entleerung des Staubbehälters, Moppwäsche und Trocknung, Frischwasser und Selbstreinigung. Die Unterschiede liegen im Detail. Der Dreame wäscht die Mopps mit 100 °C heißem Wasser und trocknet mit 70 °C Heißluft, was Bakterien und Gerüche zuverlässig beseitigt. Die Station dosiert Reinigungsmittel automatisch und lädt den Roboter in 5,5 Minuten Schnellladung um 24 Prozent nach, das puffert die eher durchschnittliche Akkulaufzeit gut ab.
Die Multifunktions-Dockingstation 4.0 des Saros 10R bietet 10 Funktionen in 1: Absaugung, Moppwäsche mit 80 °C heißem Wasser, Heißluft-Trocknung, automatische Mopp-Entfernung vor Teppichen, Reinigungsmitteldosierung und einen herausnehmbaren Stationsboden für die einfache Reinigung. Letzteres ist im Alltag Gold wert, denn Stationen werden mit der Zeit eklig. Insgesamt liegen beide Stationen nah beieinander, mit leichtem Vorteil für den Dreame bei der Hygiene und leichtem Vorteil für den Roborock bei der Alltagswartung.
Dreame X60 Pro Ultra Complete im Detail
Dreame X60 Pro Ultra Complete
Pro
- Höchste Saugleistung am Markt (42.000 Pa)
- UltraExtend Arme erreichen wirklich jede Ecke
- Klettert über 5,2 cm hohe Schwellen
- 100 °C Moppwäsche, starke Wischleistung
- CHIP Testsieger (Note 1,4)
Contra
- Akkulaufzeit nur Durchschnitt (ca. 85 m² intensiv)
- Wischarm fährt manchmal unnötig aus
- Preislich deutlich über dem Saros 10R
- Nicht ganz so flach wie der Roborock
Roborock Saros 10R im Detail
Roborock Saros 10R
Pro
- Extrem flach (7,98 cm), passt überall drunter
- StarSight 2.0 Navigation ohne Laserturm
- DuoDivide Bürste, kaum Haare verwickelt
- Starke Testergebnisse bei Navigation und Saugen
- Deutlich günstiger als der X60 Pro Ultra
Contra
- Wischleistung hinter dem Dreame
- Auf Teppich schwächer bei feinem Staub
- Klettert nur 4 cm (keine Kletterbeine)
- 4,0 von 5 Sternen bei Amazon (nicht überragend)
Für wen ist welcher der bessere Kauf? Mein Fazit
Ganz ehrlich: Es gibt hier keinen Verlierer, nur zwei verschiedene Antworten auf zwei verschiedene Wohnungen. Nimm den Dreame X60 Pro Ultra Complete, wenn du in einer Altbauwohnung mit Schwellen wohnst, Haustiere hast, viele Ecken und Kanten sauber haben willst und Wert auf die beste Wischleistung legst. Er ist der komplettere Reiniger, und der CHIP Testsieg mit der Note 1,4 bestätigt, dass er sein Geld wert ist. Nimm den Roborock Saros 10R, wenn deine Möbel niedrig sind, du einen wartungsarmen Allrounder suchst, Haare dein Hauptproblem sind und du rund 400 Euro sparen willst. Für 699 Euro bekommst du ein Top-Flaggschiff mit der smartesten flachen Navigation, die es aktuell gibt.
Mein persönlicher Favorit? Für meine Wohnung mit Teppichen und einer Katze würde ich den X60 Pro Ultra nehmen, weil mich die Haar-Entwirrung und die Wischleistung mehr überzeugen. Aber preislich ist der Saros 10R aktuell das deutlich bessere Angebot.
Häufige Fragen zum X60 Pro Ultra und Saros 10R
Welcher Saugroboter ist besser: Dreame X60 Pro Ultra oder Roborock Saros 10R?
Der Dreame X60 Pro Ultra Complete gewinnt bei Saugleistung (42.000 Pa), Wischleistung und Eckenreinigung. Der Roborock Saros 10R gewinnt bei Bauhöhe (7,98 cm), Navigation ohne Laserturm und Preis. Für maximale Reinigungsleistung nimm den Dreame, für flache Möbel und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis den Roborock.
Was kostet der Dreame X60 Pro Ultra Complete?
Die UVP liegt bei 1.499 Euro. Aktuell ist der X60 Pro Ultra Complete für ca. 1.099 Euro erhältlich (Preis-Stand: 23.10.2026), im regulären Handel ab ca. 1.199 Euro. Aktionen wie die Prime Deal Days drücken den Preis regelmäßig Richtung 1.100 Euro.
Was kostet der Roborock Saros 10R?
Die UVP des Saros 10R liegt bei 1.449 Euro. Aktuell ist er für ca. 699 Euro erhältlich (Preis-Stand: 23.10.2026), also mehr als 50 Prozent unter UVP. Er ist damit deutlich günstiger als der Dreame X60 Pro Ultra Complete.
Welcher ist besser für Tierhaare: X60 Pro Ultra oder Saros 10R?
Beide sind stark. Der Dreame nutzt die HyperStream DuoBrush 2.0 und entwirrt Haare bis 40 Zentimeter Länge selbstständig. Der Roborock setzt auf die geteilte DuoDivide Hauptbürste: Im Test landeten 90 Prozent der Haare direkt im Staubbehälter, ohne Wickeln. Bei sehr vielen langen Haaren hat der Dreame die Nase vorn.
Welcher Roboter ist flacher und passt unter Möbel?
Der Roborock Saros 10R ist mit 7,98 Zentimetern deutlich flacher, weil er keinen Laserturm hat. Der Dreame X60 Pro Ultra Complete misst 8,9 Zentimeter mit einfahrbarem LiDAR-Turm. Wer Sofas oder Sideboards mit geringer Bodenfreiheit hat, fährt mit dem Saros 10R besser.
Welcher wischt besser in Ecken?
Der Dreame X60 Pro Ultra Complete. Seine Dual UltraExtend Arme schieben Seitenbürste (12 cm) und Wischmopp (18 cm) aus der Karosserie heraus, TÜV SÜD bestätigt 100 Prozent Eckenabdeckung. Der Saros 10R wischt solide, liegt aber laut Tests beim Wischen hinter dem Dreame.
Welcher klettert über höhere Schwellen?
Der Dreame X60 Pro Ultra Complete klettert dank ProLeap Chassis über 5,2 Zentimeter hohe Einzelstufen und bis zu 10 Zentimeter bei Doppelstufen. Der Roborock Saros 10R schafft mit dem AdaptiLift Chassis bis zu 4 Zentimeter. Für Altbauwohnungen ist der Dreame die klar bessere Wahl.
Sind beide mit Amazon Alexa und Google Home kompatibel?
Ja. Beide unterstützen Amazon Alexa und Google Home, dazu kommen eigene Sprachassistenten (Dreames integrierter Assistent, Roborocks Rocky). Der Dreame X60 Pro Ultra bekommt Matter-Unterstützung per OTA-Update, der Saros 10R ist ebenfalls Matter-kompatibel.
