Mova Z60 Ultra vs Dreame X60 Pro Ultra
Mova Z60 Ultra vs Dreame X60 Pro Ultra: Flaggschiff-Duell 2026
Wer gerade einen richtig guten Saugroboter sucht, stolpert früher oder später über zwei Namen: den Mova Z60 Ultra und den Dreame X60 Pro Ultra. Auf dem Karton steht beim Mova übrigens der volle Name „Mova Z60 Ultra Roller Complete“, in Deutschland gibt es nur diese eine Version, also sparen wir uns die Langform. Heute klären wir das Duell Z60 Ultra vs X60 Pro ehrlich: Saugkraft, Wischleistung, Schwellen, Station und Preis. Ich sage dir direkt, für wen welcher der richtige ist, und wo die beiden ehrliche Schwächen haben.
Mova Z60 Ultra und Dreame X60 Pro Ultra: Die beiden im Kurzporträt
Kurzer Realitätscheck vorweg: Mova ist die Schwestermarke von Dreame. Das erklärt, warum sich die beiden Geräte in manchen Details ähneln. Trotzdem sind es völlig unterschiedliche Konzepte. Der Mova Z60 Ultra setzt voll auf die HydroForce-Wischwalze, eine 25,6 cm lange Rolle, die sich während der Reinigung selbst mit Frischwasser versorgt und das Schmutzwasser direkt wieder aufnimmt. Dazu kommen 28.000 Pa Saugkraft, ein einziehbarer Laserturm und eine Klettertechnik, die Türschwellen bis zu 8 cm Höhe nimmt. Ein deutscher Fachtest gab dem Gerät die Note 1,4, die Wischleistung lag bei 91 von 100 Punkten. Nicht schlecht für ein Gerät, das aktuell rund 649 Euro kostet.
Der Dreame X60 Pro Ultra spielt eine Liga höher, zumindest was den Preis angeht. 42.000 Pa Saugkraft, ein Thermo-Mopp, der bis zu 18 cm aus dem Gehäuse fährt, und ein ProLeap-Klettersystem für bis zu 10 cm hohe Doppelschwellen. Die Station wäscht den Mopp mit bis zu 100 °C heißem Wasser. Das ist 2026 das stärkste, was Dreame je gebaut hat, und mit ca. 1.099 Euro auch das teuerste der beiden. Die Frage ist also nicht nur „wer ist besser“, sondern „ist der Aufpreis von rund 450 Euro gerechtfertigt“.
Wie stark saugen 28.000 gegen 42.000 Pa in der Praxis?
Auf dem Papier sieht das Duell einseitig aus: 42.000 gegen 28.000 Pa, also anderthalbfacher Wert. In der Praxis relativiert sich das. Auf Hartboden, also Laminat, Parkett oder Fliesen, nehmen beide alles auf, was rumliegt. Ob Krümel, Staub oder Katzenstreu, da merkst du im Alltag keinen Unterschied. Beide arbeiten mit einer Hauptbürste, die Haare weitgehend ohne Verwicklung durchlässt, beim Mova ist es die TroboWave DuoBrush, beim Dreame die HyperStream DuoBrush 2.0. Als Tierhaushalt ist mir genau das wichtig, denn nichts nervt mehr als alle zwei Tage die Bürste mit der Schere zu befreien.
Auf Teppich zeigt der Dreame dann doch, woher die 42.000 Pa kommen. Tief sitzender Staub in mittelflorigen Teppichen kommt beim X60 Pro Ultra besser raus, gerade bei der ersten Runde nach Wochen ohne Grundreinigung. Der Mova ist auf Teppich keineswegs schwach, 28.000 Pa liegen immer noch auf dem Niveau mancher Akkusauger, aber der Dreame zieht spürbar tiefer. Ehrlich gesagt: Wer kaum Teppiche hat, zahlt hier für Leistung, die er nie abruft. Wer dafür einen dickeren Teppich im Wohnzimmer liegen hat, spürt den Unterschied jedes Mal.
Wischwalze oder Thermo-Mopp: Wer wischt besser?
Jetzt wird es spannend, denn hier unterscheiden sich die Konzepte am stärksten. Die HydroForce-Walze des Mova ist im Grunde eine kleine Bodenwischmaschine: 12 Düsen sprühen permanent Frischwasser auf die Walze, ein Abstreifer nimmt das Schmutzwasser direkt wieder ab. Das bedeutet, der Mova wischt immer mit sauberem Wasser, nicht mit einer Brühe, die über drei Zimmer verteilt wird. Mit 4.100 Pa Anpressdruck schrubbt die Walze auch eingetrocknete Flecken ordentlich weg. Genau deshalb schneidet der Mova in Tests beim Wischen regelmäßig ganz oben ab.
Der Dreame X60 Pro Ultra fährt einen anderen Weg: Sein Thermo-Mopp wird mit heißem Wasser gewaschen und fährt bis zu 18 cm aus dem Gehäuse heraus, um Kanten und Ecken zu erreichen. Heißwasser löst Fett und angetrocknetes besser als kaltes, das ist reine Physik. In der Praxis wischt der Dreame sehr gut, gerade an Rändern, wo sein ausfahrbarer Mopp punkten kann. Aber: Zwei rotierende Mopps, die sich durch die Wohnung drehen, verteilen im Prinzip immer das gleiche Wasser, bis die Station sie wäscht. Die Walze des Mova ist in der Wischtechnik schlicht die modernere Lösung.

Mein Fazit nach allem, was die Tests hergeben: Auf reiner Wischleistung liegt der Mova vorn, gerade bei Hartboden und Flecken. Der Dreame holt an Kanten und mit Heißwasser auf. Wer viel Fliese oder Parkett wischt, ist mit der Walze besser bedient. Wer Wert auf die ausfahrbaren Elemente für Ecken legt, schaut zum Dreame.
Welcher klettert besser: StepMaster 2.0 oder ProLeap?
Türschwellen sind in Altbauwohnungen der natürliche Feind jedes Saugroboters. Hier haben beide Hersteller ordentlich aufgerüstet. Der Mova nutzt das StepMaster 2.0-System mit ausfahrbaren Beinen und einem anhebbaren Chassis (LiftPro). Damit nimmt er doppelte Schwellen bis 8 cm und einzelne Hindernisse bis 4,8 cm. In der Praxis klettert der Mova über fast alles, was in einer normalen Wohnung herumliegt: Türschwellen, Teppichkanten, Kabelbrücken.
Der Dreame kontert mit ProLeap: einzelne Stufen bis 5,2 cm, doppelte Schwellen sogar bis 10 cm. Das ist aktuell der Spitzenwert am Markt. Dazu kommt beim Mova ein Detail, das ich sehr mag: Der Laserturm lässt sich einfahren, sodass die Bauhöhe auf 9,6 cm sinkt. Der Roboter passt dann unter so manches Lowboard, an dem andere mit ihren 11 oder 12 cm scheitern. Unterm Strich gewinnt der Dreame das Kletterduell knapp, aber der Mova ist in 95 Prozent aller Wohnungen genauso souverän unterwegs.
Stationen im Vergleich: Wer macht mehr allein?
Beide kommen mit einer All-in-One-Station, aber die Ausstattung unterscheidet sich. Die Mova-Station saugt den Staub in einen 3,2-Liter-Beutel ab, wäscht die Walze mit bis zu 80 °C heißem Wasser, trocknet sie mit Heißluft und desinfiziert das Waschbrett per UV-Licht. Besonders ist das DuoSolution-System: zwei getrennte Tanks für Reinigungsmittel, einer für die normale Reinigung, einer gegen Tiergerüche. Die Wassertanks fassen 4 Liter Frischwasser und 3,5 Liter Schmutzwasser, damit kommst du je nach Wohnungsgröße eine gute Weile ohne Nachfüllen aus.
Die Dreame-Station wäscht den Mopp mit bis zu 100 °C heißem Wasser, das ist die höchste Temperatur, die aktuell eine Station bietet, und trocknet ihn danach ebenfalls mit Heißluft. Staubabsaugung, Frischwassernachfüllung und Reinigungsmitteldosierung laufen automatisch. Praktisch schenken sich die Stationen wenig, beide arbeiten weitgehend freihändig. Der Dreame hat die heißere Moppwäsche, der Mova das praktischere Doppeltank-System für Reinigungsmittel. Punkt für beide, je nachdem, was dir wichtiger ist.
Navigation: FlexScope gegen OmniSight 3.0, wer weicht besser aus?
Der Mova navigiert mit FlexScope, einem einziehbaren dToF-Laserturm plus SmartSight AI mit 3D-Strukturlicht und RGB-Kamera, die laut Hersteller über 200 Objekttypen erkennt. Dazu kommt die MaxiReach-Technik: Seitenbürste und Wischwalze fahren bei Bedarf aus dem Gehäuse, um Kanten zu erreichen. Die Hinderniserkennung gehört zu den besten, die man aktuell kaufen kann, Kabel, Socken und Spielzeug werden zuverlässig umfahren.
Der Dreame setzt auf AI OmniSight 3.0 mit über 320 erkannten Objekten in 0,1 Sekunden. Auf dem Papier die Nase vorn, in der Praxis sind beide auf einem Niveau, das vor zwei Jahren noch undenkbar war. Keiner der beiden fährt in einen Haufen Hundekot oder frisst das Ladekabel. Wenn du Haustiere hast, kannst du beiden vertrauen. Der Dreame erkennt ein paar Objekttypen mehr, der Mova punktet mit dem flacheren Profil unter Möbeln. Unentschieden mit leichten Vorteilen je nach Wohnung.
Preise im Check: Lohnt der Aufpreis für den Dreame?
Kommen wir zum Geld, denn hier liegt der eigentliche Unterschied. Der Mova Z60 Ultra kostet aktuell ca. 649 Euro bei einer UVP von 1.199 Euro. Der Dreame X60 Pro Ultra liegt bei ca. 1.099 Euro, UVP 1.499 Euro. Das sind rund 450 Euro Differenz. Für dieses Geld bekommst du beim Dreame: mehr Saugkraft auf Teppich, den ausfahrbaren Thermo-Mopp für Ecken, das beste Klettersystem am Markt und die 100-°C-Moppwäsche.
Die ehrliche Frage lautet: Brauchst du das? Für eine 80-Quadratmeter-Wohnung mit viel Hartboden und ein paar Läufern ist der Mova die vernünftigere Wahl, und das sage ich, obwohl der Dreame technisch das stärkere Gerät ist. Die 450 Euro steckst du besser in gute Reinigungsmittel oder behältst sie einfach. Für ein großes Haus mit viel Teppich, Treppenabsätzen und dem Anspruch „das Beste, was es gibt“, ist der Dreame sein Geld wert. Beide Preise sind ca.-Preise mit Stand heute, sie schwanken gerade in Aktionszeiten gern mal nach unten.
Mova Z60 Ultra Roller Complete
Pro
- Beste Wischtechnik dank selbstreinigender Walze mit Frischwasser
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, rund 450 Euro günstiger
- Klettert über bis zu 8 cm hohe Schwellen
- Flach unter Möbel dank einziehbarem Laserturm
Contra
- Weniger Saugkraft auf Teppich als der Dreame
- 80 statt 100 °C bei der Walzenwäsche
- Kein ausfahrbarer Mopp für tiefe Ecken
Dreame X60 Pro Ultra
Pro
- Stärkste Saugkraft im Dreame-Lineup, top auf Teppich
- Ausfahrbarer Thermo-Mopp erreicht Kanten und Ecken
- Bestes Klettersystem am Markt mit ProLeap
- 100 °C Moppwäsche für hygienisch saubere Mopps
Contra
- Rund 450 Euro teurer als der Mova
- Wischwalzen-Technik fehlt, Mopps verteilen das Wasser länger
- Größere Bauhöhe als der Mova mit eingefahrenem Turm
Für wen lohnt sich welcher Saugroboter?
Nach allem, was ich zusammengetragen habe, ist die Entscheidung einfacher, als sie aussieht. Nimm den Mova Z60 Ultra, wenn du viel Hartboden hast, Wert auf gründliches Wischen legst und keine Lust hast, 450 Euro extra zu zahlen. Er ist der ehrliche Preis-Leistungs-Sieger dieses Duells und in einer normalen Wohnung in fast nichts schlechter als der Dreame. Gerade als Upgrade von einem älteren Modell ohne Station wirst du staunen, wie viel Arbeit dir das Gerät abnimmt.
Nimm den Dreame X60 Pro Ultra, wenn du ein großes Haus mit viel Teppich hast, hohe Schwellen überwinden musst oder einfach das technisch stärkste Gerät willst, das Dreame 2026 baut. Die 42.000 Pa, der ausfahrbare Mopp und ProLeap sind kein Marketing, das sind spürbare Vorteile, wenn die Wohnung danach verlangt. Mein letztes Wort zum Duell Z60 Ultra vs X60 Pro: Für kleinere Wohnungen ist der Dreame schlicht überdimensioniert, und das sage ich als jemand, der starke Technik liebt.
Häufige Fragen zum Duell Z60 Ultra vs X60 Pro
Wer gewinnt das Duell Z60 Ultra vs X60 Pro insgesamt?
Es gibt keinen klaren Gesamtsieger, sondern zwei Sieger in verschiedenen Disziplinen. Der Dreame X60 Pro Ultra gewinnt bei Saugkraft, Kletterleistung und Eckenreinigung. Der Mova Z60 Ultra gewinnt bei Wischtechnik und Preis-Leistung. Für die meisten Haushalte ist der Mova die bessere Wahl, für große Häuser mit viel Teppich der Dreame.
Welcher saugt stärker: Mova Z60 Ultra oder Dreame X60 Pro Ultra?
Der Dreame X60 Pro Ultra saugt mit 42.000 Pa deutlich stärker als der Mova Z60 Ultra mit 28.000 Pa. Auf Teppich zieht der Dreame spürbar tiefer durch und holt mehr Staub aus den Fasern. Auf Hartboden merkst du im Alltag kaum einen Unterschied, beide nehmen alles zuverlässig auf.
Was wischt besser: die HydroForce-Walze oder der Thermo-Mopp?
Die HydroForce-Walze des Mova wischt gründlicher, weil sie sich während der Fahrt permanent mit Frischwasser selbst reinigt und mit 4.100 Pa Anpressdruck schrubbt. Der Thermo-Mopp des Dreame punktet mit Heißwasser und seinem bis zu 18 cm ausfahrbaren Arm an Kanten und Ecken. Bei viel Hartboden liegt der Mova vorn.
Wie viel kosten Mova Z60 Ultra und Dreame X60 Pro Ultra aktuell?
Der Mova Z60 Ultra Roller Complete kostet aktuell ca. 649 Euro bei einer UVP von 1.199 Euro. Der Dreame X60 Pro Ultra liegt bei ca. 1.099 Euro, UVP 1.499 Euro. Die Differenz beträgt also rund 450 Euro. Beide Preise sind ca.-Preise mit Stand 19.10.2026 und können sich geändert haben.
Welcher Roboter klettert besser über Türschwellen?
Der Dreame X60 Pro Ultra klettert mit dem ProLeap-System über doppelte Schwellen bis 10 cm und einzelne Stufen bis 5,2 cm, das ist der aktuelle Spitzenwert. Der Mova Z60 Ultra schafft mit StepMaster 2.0 doppelte Schwellen bis 8 cm und einzelne Hindernisse bis 4,8 cm. In normalen Wohnungen kommen beide überall hin.
Sind Mova und Dreame eigentlich die gleiche Firma?
Nicht ganz, aber fast: Mova ist die Schwestermarke von Dreame. Technisch teilen sich die Geräte manche Grundlagen, zum Beispiel bei Navigation und Stationen. Trotzdem sind es eigenständige Produkte mit unterschiedlichen Konzepten, gerade beim Wischsystem gehen beide völlig eigene Wege.
Welcher ist besser für Tierhaare geeignet?
Beide sind für Tierhaushalte gut geeignet. Der Mova nutzt die TroboWave DuoBrush, der Dreame die HyperStream DuoBrush 2.0, beide Systeme verhindern Haarverwicklungen weitgehend. Der Mova hat mit dem DuoSolution-Doppeltank einen eigenen Tank gegen Tiergerüche, der Dreame punktet mit mehr Saugkraft auf Teppichen, wo sich Haare festsetzen.
Passt der Mova Z60 Ultra unter flache Möbel?
Ja, besser als die meisten Konkurrenten. Sein Laserturm lässt sich einfahren, sodass die Bauhöhe auf 9,6 cm sinkt. Damit kommt er unter viele Lowboards und Sofas, an denen höhere Roboter scheitern. Der Dreame X60 Pro Ultra ist mit angehobenem Turm deutlich höher gebaut.
Lohnt sich der Aufpreis von 450 Euro für den Dreame X60 Pro Ultra?
Das hängt von deiner Wohnung ab. Für große Häuser mit viel Teppich, hohen Schwellen und dem Wunsch nach dem technisch Stärksten: ja. Für normale Wohnungen mit viel Hartboden: nein, der Mova Z60 Ultra liefert 95 Prozent der Leistung für deutlich weniger Geld und wischt sogar besser.
