Roborock S7 Max Ultra im Test: Saugroboter mit Multifunktions-Station und Ultraschall-Wischsystem

Roborock S7 Max Ultra Test 2026: Lohnt er sich noch

Roborock S7 Max Ultra Test 2026: Lohnt er sich noch?

Der Roborock S7 Max Ultra Test zeigt es ganz klar: Dieser Saugroboter ist zwar kein Neuling mehr, aber ehrlich gesagt einer der reifsten Modelle, die Roborock je gebaut hat. Ich habe mir angeschaut, was das Gerät mit seinen 5500 Pa Saugkraft, dem Ultraschall-Wischsystem und der Multifunktions-Station heute noch leistet, wo der Preis aktuell steht und ob sich der Kauf 2026 noch lohnt, oder ob du lieber zu einem neueren Modell greifen solltest. Spoiler: Der alte Hase kann es noch immer mit vielen aktuellen Geräten aufnehmen.

⚡ Kurzantwort: Der Roborock S7 Max Ultra bleibt 2026 eine starke Wahl für alle, die einen ausgereiften Saugroboter mit Selbstwasch-Station suchen. Mit 5500 Pa, dem VibraRise-Wischsystem und einer Station, die entleert, wäscht, trocknet und befüllt, liefert er im Alltag Top-Reinigung für aktuell rund 915 Euro. Wer die neueste Navigation will, schaut bei den S8-Modellen vorbei.

Was kann der Roborock S7 Max Ultra? Die Technik im Überblick

Als der S7 Max Ultra damals auf den Markt kam, war er so etwas wie die Vollendung der S7-Generation. Alles, was Roborock bis dahin gelernt hatte, steckte in diesem einen Paket. Der Roboter selbst sieht aus wie ein klassischer Roborock: rund, schwarzes oder weißes Gehäuse, der LiDAR-Turm auf dem Kopf. Die eigentliche Besonderheit steht daneben: die große Multifunktions-Station, die gleich fünf Aufgaben übernimmt.

Schauen wir uns zuerst die harten Fakten an, dann geht es ans Eingemachte, also das, was im Alltag wirklich zählt.

MerkmalRoborock S7 Max Ultra
Saugkraft5500 Pa
WischsystemVibraRise Ultraschall (3.000 Schwingungen/Min.), Mopp anhebbar
NavigationPreciSense LiDAR + Reactive Tech Hindernisvermeidung
Akku / Laufzeit5.200 mAh, bis zu 180 Minuten
Behälter Roboter350 ml Staub / 200 ml Wasser
StationSelbstentleerung (2,5 l Beutel, bis 7 Wochen), Selbstwasch, Trocknung, Befüllung, Selbstreinigung
Lautstärkeca. 67 dB (balancierter Modus)
Maße / Gewicht350 x 353 x 96,5 mm / 4,7 kg
SteuerungApp, Alexa, Google Assistant, Siri-Kurzbefehle
Preis (ca.)ca. 915 € (UVP zum Start: 949 €)

Wie gut saugt der S7 Max Ultra wirklich?

5500 Pa Saugkraft, das war zum Marktstart eine Hausnummer. Und jetzt kommt das Wichtige: Auch 2026 reicht diese Leistung für die allermeisten Haushalte völlig aus. Auf Hartboden nimmt der S7 Max Ultra so ziemlich alles mit, von Staub über Krümel bis zu Haaren. Die Vollgummi-Bürste hat einen klaren Vorteil gegenüber Borstenbürsten: Lange Haare wickeln sich deutlich seltener ein. Wer Haustiere oder lange Haare im Haushalt hat, kennt das Problem, alle paar Tage die Bürste mit der Schere befreien zu müssen. Hier fällt das merklich geringer aus.

Auf Teppich kommt die Ultraschall-Teppicherkennung ins Spiel. Der Roboter erkennt den Teppich, erhöht automatisch die Saugkraft und hebt den Wischmopp an, damit kein nasser Lappen über den Teppich gezogen wird. Klingt nach einem Detail, ist aber im Alltag ein echter Komfortgewinn. Stell dir vor, du kommst nach der Arbeit nach Hause und der Boden ist gesaugt und gewischt, ohne dass du vorher irgendwelche Teppiche hochklappen musstest. Genau dafür ist dieses Gerät gemacht.

Mit bis zu 180 Minuten Laufzeit und einer Reinigungsfläche von bis zu 300 Quadratmetern pro Durchgang schafft er auch größere Wohnungen und Einfamilienhäuser problemlos. Und wenn der Akku doch mal knapp wird, lädt er nach und macht genau dort weiter, wo er aufgehört hat.

VibraRise Wischsystem: Was bringt das Ultraschall-Wischen?

Hier unterscheidet sich der S7 Max Ultra von vielen Billig-Konkurrenten. Statt den Mopp einfach nur hinter sich herzuziehen, vibriert die Wischplatte mit bis zu 3.000 Schwingungen pro Minute. Roborock nennt das VibraRise, und ehrlich gesagt ist das kein Marketing-Gag. Angetrocknete Flecken, die ein normaler Wischroboter nur verwischt, werden durch die schnellen Vibrationen tatsächlich gelöst.

Das System arbeitet mit konstantem Druck und hebt den Mopp auf Teppich automatisch an. Im Testalltag heißt das: Die Küche wird nach dem Kochen wirklich sauber, nicht nur feucht durchgewischt. Klare Einschränkung, die ich offen ansprechen will: Gegen wirklich hartnäckige, eingetrocknete Flecken oder klebrige Stellen hilft auch dieses System nicht immer beim ersten Durchgang. Für den täglichen Unterhalt, und dafür kauft man einen Saugroboter, ist die Wischleistung aber absolut überzeugend.

Die Station: fast komplett freihändiges Putzen

Die Multifunktions-Station ist für mich das eigentliche Herzstück des S7 Max Ultra. Sie übernimmt gleich fünf Dinge: Sie entleert den Staubbehälter des Roboters in einen 2,5-Liter-Beutel, der bis zu sieben Wochen hält. Sie wäscht den Wischmopp mit Frischwasser. Sie trocknet ihn anschließend mit Warmluft, damit nichts muffig riecht. Sie füllt den Wassertank des Roboters nach. Und sie reinigt sich selbst.

Was heißt das konkret für deinen Alltag? Du stellst die Station hin, füllst alle paar Tage das Frischwasser nach und wechselst alle paar Wochen den Staubbeutel. Das war es. Kein tägliches Ausleeren, kein stinkender Mopp in der Ecke, kein Gedanke mehr ans Putzen. Gerade für Berufstätige oder Familien mit wenig Zeit ist das der eigentliche Kaufgrund, nicht die paar Pascal mehr oder weniger.

Ein Hinweis zur Größe: Die Station ist mit rund 42 x 50 x 42 Zentimetern kein kleines Möbelstück. Plane einen festen Platz mit etwas Luft drumherum ein, idealerweise in der Nähe einer Steckdose. Wer in einer kleinen Wohnung wohnt, sollte das vor dem Kauf ausmessen.

S7 Max Ultra vs S7 MaxV Ultra: Was ist der Unterschied?

Die beiden Namen verwirren, das gebe ich zu. Die Kurzfassung: Der S7 MaxV Ultra hat zusätzlich eine Kamera für die Hinderniserkennung und kann sogar per Video mit dir sprechen. Der S7 Max Ultra verzichtet auf die Kamera und setzt auf reine LiDAR-Navigation plus Sensoren. Dafür hat er die bessere Station mit integrierter Mopp-Trocknung, die dem MaxV Ultra fehlt.

Mein ehrlicher Rat: Wenn bei dir ständig Kabel, Socken oder Spielzeug auf dem Boden liegen, hilft die Kamera des MaxV Ultra. In einem normal aufgeräumten Haushalt merkst du im Alltag praktisch keinen Unterschied, und der S7 Max Ultra ist deutlich günstiger. Für die meisten ist er daher der bessere Deal.

Für wen lohnt sich der Roborock S7 Max Ultra 2026 noch?

Der S7 Max Ultra lohnt sich für alle, die einen ausgereiften, zuverlässigen Saugroboter mit Vollautomatik-Station wollen, ohne den Preis eines aktuellen Topmodells zu zahlen. Familien mit Kindern und Haustieren profitieren von der starken Saugkraft und der Anti-Verwickelungs-Bürste. Wer Hartboden und Teppich gemischt hat, freut sich über die automatische Teppicherkennung. Und alle, die einfach keine Lust mehr auf tägliches Putzen haben, bekommen hier ein Rundum-sorglos-Paket.

Weniger geeignet ist er für Technik-Fans, die unbedingt die neueste Navigation, die höchste Saugkraft oder Funktionen wie einen ausfahrbaren Roboterarm wollen. Auch in sehr kleinen Wohnungen kann die große Station stören. Und wer ein begrenztes Budget hat, findet in der Mittelklasse günstigere Alternativen, muss dann aber bei Station und Wischleistung Abstriche machen.

Unser Testurteil

Roborock S7 Max Ultra

Saugkraft5500 Pa
WischsystemVibraRise Ultraschall
Laufzeitbis 180 Min.
Station5-in-1 Multifunktion
Beutel2,5 l, bis 7 Wochen
Lautstärkeca. 67 dB

Vorteile

  • Starke 5500 Pa Saugkraft mit Gummibürste
  • Station entleert, wäscht, trocknet und befüllt
  • Ultraschall-Wischen löst angetrocknete Flecken
  • Ausgereifte App mit Karten und No-Go-Zonen
  • 2026 deutlich günstiger als zum Start

Nachteile

  • Keine Kamera-Hinderniserkennung wie beim MaxV
  • Große Station braucht Platz
  • Kein Dual-Bürstensystem der neuesten Modelle
  • Bei 67 dB im Alltag hörbar
ca. 915 €ca.-Preis, Preis-Stand: 13.10.2026
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Preise schwanken, der aktuelle Preis steht auf der Amazon-Produktseite.

Häufige Fragen zum Roborock S7 Max Ultra

Wie viel kostet der Roborock S7 Max Ultra 2026?

Der ca.-Preis liegt aktuell bei rund 915 Euro, zum Marktstart lag die UVP bei 949 Euro. Auf Amazon schwanken die Preise regelmäßig, oft gibt es ihn im Angebot auch darunter. Unser Preis-Stand ist der 13.10.2026, der tagesaktuelle Preis steht immer auf der Amazon-Produktseite.

Lohnt sich der S7 Max Ultra im Jahr 2026 noch?

Ja, für die meisten Haushalte lohnt er sich noch. Die Kombination aus 5500 Pa Saugkraft, Ultraschall-Wischsystem und der 5-in-1-Station mit Mopp-Trocknung ist auch 2026 stark. Nur wer unbedingt die neueste Navigation oder noch mehr Saugkraft will, sollte zu einem aktuellen S8- oder Qrevo-Modell greifen.

Was ist der Unterschied zwischen S7 Max Ultra und S7 MaxV Ultra?

Der S7 MaxV Ultra hat zusätzlich eine Kamera für die Hinderniserkennung (das V steht für Vision) und eine Sprechfunktion. Der S7 Max Ultra setzt auf reine LiDAR-Navigation, hat dafür aber die bessere Station mit integrierter Mopp-Trocknung und ist deutlich günstiger. Im normal aufgeräumten Haushalt merkt man kaum einen Unterschied.

Wie lange hält der Staubbeutel der Station?

Der 2,5-Liter-Beutel in der Absaugstation hält laut Roborock bis zu sieben Wochen, bevor er gewechselt werden muss. In der Praxis hängt das natürlich von der Wohnungsgröße, der Verschmutzung und davon ab, ob Haustiere im Haus leben. Die App meldet sich, wenn ein Wechsel ansteht.

Kann der S7 Max Ultra auch Teppiche wischen?

Nein, und das ist gut so. Die Ultraschall-Teppicherkennung erkennt Teppiche automatisch, erhöht die Saugkraft und hebt den Wischmopp an, damit kein nasses Tuch über den Teppich gezogen wird. Du musst also keine Teppiche hochklappen oder No-Go-Zonen einrichten.

Wie laut ist der Roborock S7 Max Ultra?

Im balancierten Modus liegt die Lautstärke bei etwa 67 dB, was einem normalen Gespräch entspricht. Im leisen Modus ist er deutlich zurückhaltender, im Turbo-Modus entsprechend lauter. Für die Nacht gibt es einen Nicht-stören-Modus, der die Reinigung automatisch pausiert.

Funktioniert der S7 Max Ultra mit Alexa und Google Home?

Ja. Der Saugroboter lässt sich per Amazon Alexa, Google Assistant und Siri-Kurzbefehlen steuern. Du kannst die Reinigung per Sprachbefehl starten, pausieren oder den Roboter zur Station schicken. Die ausführliche Steuerung mit Karten, Zonen und Zeitplänen läuft über die Roborock-App.

Wie oft muss man beim S7 Max Ultra noch selbst Hand anlegen?

Dank der Multifunktions-Station sehr selten. Du füllst alle paar Tage das Frischwasser nach, leerst gelegentlich den Schmutzwasserbehälter der Station und wechselst alle paar Wochen den Staubbeutel. Bürste und Filter solltest du wie bei jedem Saugroboter ab und zu kontrollieren, das war es aber auch schon.

Ist der S7 Max Ultra für Tierhaare geeignet?

Ja, sehr gut sogar. Die 5500 Pa Saugkraft in Kombination mit der Vollgummi-Bürste nehmen Tierhaare zuverlässig auf, und weil die Bürste keine Borsten hat, wickeln sich Haare deutlich seltener ein. Die automatische Staubentleerung in den 2,5-Liter-Beutel ist gerade bei Haushalten mit Haustieren ein großer Komfortgewinn.

Welche Nachteile hat der Roborock S7 Max Ultra?

Die größten Schwächen: keine Kamera-Hinderniserkennung wie beim MaxV-Bruder, eine recht große Station, die Platz braucht, und im Vergleich zu aktuellen Topmodellen die einfachere Einzelbürste. Außerdem ist er mit 67 dB im Normalbetrieb gut hörbar. Für den aktuellen Preis sind das aber alles verkraftbare Kompromisse.

Fazit: Ein Klassiker, der noch lange nicht zum alten Eisen gehört

Der Roborock S7 Max Ultra Test hat mir eines ganz klar gezeigt: Manchmal ist das ausgereifte Modell die schlauere Wahl als das neueste. Die App läuft stabil, die Station macht ihren Job zuverlässig und die Reinigungsleistung stimmt im Alltag einfach. Für rund 915 Euro bekommst du hier ein fast komplett freihändiges Putzsystem, für das du vor zwei Jahren noch deutlich mehr bezahlt hättest. Wer das Neueste vom Neuen braucht, schaut woanders hin. Wer einfach nur einen richtig guten Saugroboter will, der seinen Job tut, macht mit dem S7 Max Ultra 2026 nichts falsch.

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Preis-Stand: 13.10.2026. Alle Preise sind ca.-Preise und können sich ändern. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit findest du auf der Amazon-Produktseite. Offizielle Produktinfos gibt es auf der Herstellerseite von Roborock (US-Shop).

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